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Lufthansa-Streik hat bittere Konsequenzen – beliebter Flughafen zieht die Reißleine

Die noch andauernde Streikwelle führt bei der Lufthansa zu drastischen Maßnahmen. Ein beliebter Flughafen ist davon betroffen.

Der Lufthansa-Streik hat bittere Auswirkungen auf einen beliebten Flughafen.
u00a9 IMAGO/Daniel Kubirski

Das sind die größten Flughäfen der Welt

Wir stellen die größten Flughäfen der Welt vor.

Die vergangenen Wochen, die von einem Streik nach dem anderen geprägt waren, haben Spuren bei Lufthansa hinterlassen. Diese befindet sich immer noch in einem andauernden Tarifkonflikt mit der Gewerkschaft Verdi. Die Streikaktionen der vergangenen Wochen hatten erhebliche Auswirkungen auf Deutschlands größte Fluggesellschaft. (Wir berichteten hier über die aktuelle Lage im Tarifkonflikt.)

Nun folgt die nächste Hiobsbotschaft für Reisende. Die Airline sieht sich zu einer drastischen Maßnahme gezwungen.

Lufthansa: Zahlreiche Reisende betroffen

Nicht nur die Streiks, die die Airline finanziell stark belasten, sind ein Problem. Auch personelle Engpässe sorgen für Wirbel – es fehlen schlichtweg Cockpit-Besatzungen. Deshalb sieht sich die Lufthansa nun zu einer drastischen Maßnahme gezwungen: Alle Flüge nach San Francisco wurden gestrichen. Die Boeing 747-8 startet normalerweise vom beliebten Frankfurter Flughafen aus in die Metropole an der Westküste. Bis zum 22. März wurde diese Route jedoch aus dem Flugplan gestrichen, wie der „Aero Telegraph“ erfuhr.


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Als Grund wurden die Streiks der vergangenen Wochen genannt. Diese hätten „starke Auswirkungen auf die Dienstpläne unserer Crews“ gehabt. „Zahlreiche Umläufe mussten gestrichen oder verlängert werden. Das bleibt leider nicht ohne Folgen“, erklärt ein Sprecher von Lufthansa.

Reisende mussten umgebucht werden

Zahlreiche Reisende hatten sich bereits auf ihren Trip nach San Francisco gefreut. „Passagiere wurden auf andere Verbindungen umgebucht“, erklärte die Airline. Dafür bat sie ihre Passagiere um Entschuldigung. Da es in Richtung San Francisco auch viele alternative Verbindungen in der eigenen Gruppe und mit Partner-Airlines gibt, ist wohl die Entscheidung der Lufthansa ausgerechnet auf diese Strecke gefallen, wie der „Aero Telegraph“ vermutet.


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Für die kommende Zeit heißt es wohl Aufatmen für die Passagiere. Aufgrund einer Friedenspflicht, die bis zu einer potenziellen Einigung zwischen Lufthansa und Verdi im Zuge eines Schlichtungsverfahrens gilt, ist vorerst mit keinen Arbeitsniederlegungen des Lufthansa-Bodenpersonals zu rechnen.