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Lottoschein richtig ausfüllen: Darauf musst du achten – ansonsten droht großer Ärger

Wer einen Lottoschein richtig ausfüllt, hat die Chance auf den Millionen-Jackpot. Doch dabei gilt es einiges zu beachten – sonst droht Frust.

© IMAGO/Bihlmayerfotografie

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Den Traum großen Lotto-Gewinn leben viele Deutsche. Rund 6,5 Millionen Menschen spielen hierzulande regelmäßig Lotto in der Hoffnung, mit den richtigen Gewinnzahlen den Jackpot in der höchsten Gewinnklasse („6 aus 49“) zu knacken. Um eine Chance auf einen Lottogewinn zu haben, ist es wichtig, den Lottoschein richtig auszufüllen. Wie das geht und was beim Ausfüllen des Spielscheins zu beachten ist, erfährst du hier.

Woche für Woche hoffen und bangen viele Glücksspieler in Deutschland, ob sie beim Lotto den Jackpot in der höchsten Gewinnklasse („6 aus 49“) geknackt haben. Seit Jahrzehnten gehört es für viele Millionen Deutsche zur festen Wochenendtradition, Lotto zu spielen und die Gewinnzahlen zu raten. Den Lottoschein richtig auszufüllen, ist eine wichtige Grundvoraussetzung, um sich auch tatsächlich die Chance auf den Jackpot in der höchsten Gewinnklasse zu erhalten. Aber was ist zu beachten, wenn man einen Spielschein richtig ausfüllen will?

Lottoschein richtig ausfüllen ist nicht schwer

Wer Lotto spielen will, muss dafür natürlich auch einen Lottoschein (richtig) ausfüllen. Und das ist im Prinzip kinderleicht: Auf einem Lotto-Spielschein gibt es zwölf identische Tippfelder. Jedes dieser zwölf Tippfelder auf dem Lottoschein umfasst 49 kleine Kästchen mit den Zahlen 1 bis 49. Um sich die Chance auf den Lottogewinn in der höchsten Gewinnklasse zu erhalten, sollte ein Spieler sechs Gewinnzahlen bzw. Kästchen in einem der zwölf Tippfelder ankreuzen. Wichtig ist hierbei, dass die sechs Zahlen tatsächlich angekreuzt und zweifelsfrei jeweils einem Kästchen zugeordnet werden können. Wer auf einem Lotto-Spielschein zu große oder unsaubere Kreuze setzt, durch die nicht eindeutig erkennbar ist, welche Zahl auf dem Tippfeld angekreuzt sein soll oder durch die mehrere Kästchen angekreuzt sind, hat Pech. In einem solchen Fall ist der Lottoschein ungültig – auch wenn die angekreuzten Gewinnzahlen stimmen.

Ähnlich verhält es sich, wenn ein Lottospieler Kreise oder andere geometrische Figuren anstelle von Kreuzen auf dem Tippfeld verwendet oder die Zahlen auf dem Lottoschein unterstreicht. Auch dann gilt der Spielschein als nicht richtig ausgefüllt und ist ungültig. Dies kann bei Lottospielern für großen Frust und Ärger sorgen, gerade wenn sie mit ihren Gewinnzahlen – besonders in einer der höheren Gewinnklassen – eine beträchtliche Summe gewonnen hätten.


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Lottospieler können ihre Gewinnchance erhöhen, in dem sie auf weiteren der maximal zwölf Tippfelder auf einem Spielschein jeweils sechs andere Zahlenkombinationen ankreuzen. Durch das Ankreuzen von Zahlen auf mehreren Tippfeldern kann ein Lottospieler maximal zwölf verschiedene Tipps für die Gewinnzahlen ins Rennen schicken – doch das kostet auch zusätzlich. Pro Tippfeld muss ein Lottospieler nämlich 1,20 Euro zahlen (zuzüglich Bearbeitungsgebühr).

Gut zu wissen: Wer den großen Lotto-Jackpot in der höchsten Gewinnklasse knacken will, braucht neben den richtigen Gewinnzahlen mit sechs Richtigen auch die korrekte Superzahl. Wer Lotto ganz traditionell im Kiosk oder am Büdchen spielt, kann sich die Superzahl nicht aussuchen. In diesem Fall entspricht die Superzahl der letzten Ziffer der auf dem Lottoschein aufgedruckten Spielscheinnummer. Wer jedoch Lotto online oder über die Lotto-App spielt, hat hingegen die Möglichkeit, die Superzahl – stets eine Zahl zwischen 0 und 9 – selbst auszuwählen.

Wichtig ist zudem, dass ein Spieler daran denken sollte, den Spielschein rechtzeitig abzugeben: Im Kiosk kann der Lottoschein mittwochs bis 17.45 Uhr und samstags bis 18.45 Uhr abgegeben werden, damit er an der Ziehung an demselben Tag berücksichtigt werden kann. Wenn der Lottoschein später abgegeben wird, nimmt er automatisch an der nächsten Ziehung teil. Wer online Lotto spielt, kann seinen Lottoschein mittwochs sogar bis 18 Uhr und samstags bis 19 Uhr abgeben. Auch hier gilt: Wenn der Spielschein später abgegeben wird, nimmt er an der nächsten Ziehung teil.

Besonderheit beim Eurojackpot-Lottoschein

Ein wenig anders verhält es sich beim Eurojackpot: Hier haben Spieler beim Normalschein die Möglichkeit, mindestens eines und maximal neun Tippfelder auszufüllen. Jedes einzelne Tippfeld besteht aus zwei Feldern. In dem oberen Tippfeld befinden sich auf einem Spielschein beim Eurojackpot 50 Kästchen mit den Zahlen 1 bis 50. Lottospieler können in diesem Tippfeld nun fünf Kästchen bzw. Zahlen ankreuzen, die für die Ziehung berücksichtigt werden. Im unteren Feld befinden sich zwölf Kästchen mit den Zahlen 1 bis 12. Hier gilt es, zwei der zwölf Kästchen bzw. Zahlen anzukreuzen.

Wer beim Eurojackpot keine Vorliebe für bestimmte Zahlen hat, kann auch die Quicktipp-Variante spielen: Bei dieser werden die Zahlen für die Ziehung automatisch ausgesucht. Der Lottospieler kann jedoch auswählen, wie viele Tippfelder per Zufall ausgefüllt werden sollen.

Wenn ein Lottospieler besonders großes Vertrauen in die von ihm getippten Zahlen hat, kann er mit ein und demselben Lottoschein bei der Variante „6 aus 49″auch an mehreren Ziehungen teilnehmen, ohne dafür jeweils die Tippfelder auf einem neuen Spielschein ausfüllen zu müssen. Auf dem Lottoschein kann ein Spieler ankreuzen, wie viele Wochen der Spielschein bei der Ziehung berücksichtigt werden soll. Lottospieler können hierbei zwischen einer, zwei, drei, vier, fünf, acht und zehn Wochen wählen.

Darüber hinaus gibt es auch die Möglichkeit, die Lotto-Variante „6 aus 49“ als Dauerschein – eine Art Abo-Modell – zu spielen. Und wer an einem bestimmten Datum Lotto spielen will, kann seinen Lottoschein auch bis zu sechs Wochen vordatieren, um so an einer bestimmten Ziehung teilzunehmen. Hierfür muss im Kiosk oder online lediglich das Datum ausgewählt werden.

Wie ein Lottoschein richtig ausgefüllt wird und was dabei zu beachten ist, haben wir in diesem Beitrag verraten. Wir verraten dir aber auch, welche Lotto-Tricks du kennen solltest.<<<

Glücksspiel kann süchtig machen. Wenn das Spielverhalten außer Kontrolle gerät und zur Ersatzhandlung für andere persönliche Probleme wird, kann sich daraus ein krankhaftes Verhalten bis hin zur Spielsucht entwickeln. Es geht dann nicht mehr nur um ein spontanes Freizeitvergnügen, sondern das Spiel nimmt dann plötzlich bedenkliche Funktionen an: das Vermeiden von Angst, Panik, Depression und anderen negativen Gefühlen oder das Ausweichen vor Problemen.

Wer denkt, dass er an Spielsucht erkrankt ist oder jemanden kennt, bei dem man dies annehmen muss, kann sich Hilfe holen. Dafür gibt es die kostenlose und anonyme Hotline 0800/1372700. Weitere Infos auf bzga.