Lotto: Irres Gesetz ändert Regeln – HIER gibt es nur noch Schinken statt Moneten zu gewinnen

Lotto: Das waren die größten Gewinne aller Zeiten in Deutschland

Lotto: Das waren die größten Gewinne aller Zeiten in Deutschland

Wer träumt nicht von den Lotto-Millionen? So viel Geld haben die größten Lotto-Glückspilze in Deutschland gewonnen.

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Wer Lotto spielt, der hofft natürlich auf das ganz große Geld! Kein Wunder also, dass ein neues Gesetz einigen Spielern ein Dorn im Auge ist!

Das Bizarre: Die betroffenen Menschen haben sich die neuen Regeln quasi selbst zuzuschreiben. Statt Geldscheinen regnet es für die Lotto-Spieler jetzt nur noch Obst- und Wurstkörbe!

Lotto: Spieler in der Schweiz verbauen sich beliebte Lotto-Abende – mit irren Konsequenzen

Das neue Gesetz betrifft die Schweiz. Das ist bitter, denn nirgendwo sind sogenannte Lotto-Abende so beliebt wie im Kanton Freiburg, der zwischen Bern und der Waadt liegt. Eine Studie der Universität Lausanne von 2012 hat aufgezeigt, dass nirgends sonst auch nur annähernd so viel gespielt wird wie hier.

Bei den Tombolas ersteht man ein Ticket und wartet dann sehnsüchtig, dass die dort abgedruckten Zahlen von einem Animator ausgewählt und ausgerufen werden. Mehrere Hundert Menschen können bei einem solchen Event in Mehrzweckhallen oder Gemeindesälen zusammentreffen.

Bei einem Großteil dieser Veranstaltungen in der Schweiz gibt es, wie auch schon vor der Pandemie, primär Sachpreise oder Gutscheine zu gewinnen. Der Kanton Freiburg war bislang die Ausnahme, denn hier lockten bei vielen Tombola-Abenden auch saftige Bargeld-Preise. So auch in diesem Jahr. Einziges Problem: Wegen eines neuen Geldspielgesetzes sind die mittlerweile verboten!

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Schinken statt Moneten! Ob die Lotto-Abenden im Kanton Freiburg jetzt immer noch so beliebt sind?

Im Juni 2018 wurde besagtes Geldspielgesetz mit fast 73 Prozent angenommen, in Freiburg stimmten sogar 80 Prozent der Stimmberechtigten dafür. Den meisten ging es dabei allerdings um die Netzsperren. Mögliche Auswirkungen auf die beliebten Lotto-Abende bedachten viele laut der „Neuen Züricher Zeitung“ nicht. Doch die Behörden mussten auch ein kantonales Gesetz ausarbeiten, um die Anwendung des Bundesrechts überall zu gewährleisten. Anfang April wurde daraufhin beschlossen, dass auch in Freiburg nur noch sogenannte Lotto-Tombolas stattfinden dürfen.

Im Klartext bedeutet das, dass aus den Mega-Veranstaltungen nun kleine Unterhaltungs-Lotterien werden mussten, bei denen die Summe aller Einsätze 50.000 Franken nicht überschreiten darf. Ausgezahlt werden dürfen die Gewinne jedoch nicht in bar, sondern müssen aus Sachpreisen bestehen.

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Wer nun also im Kanton Freiburg bei einem Lotto-Abend abräumt, darf sich beispielsweise über einen leckeren Schinken oder einen Früchtekorb freuen – nicht jedoch über bündelweise Bargeld! (alp)

>> Anmerkung der Redaktion<<

Glücksspiel kann süchtig machen. Wenn das Spielverhalten außer Kontrolle gerät und zur Ersatzhandlung für andere persönliche Probleme wird, kann sich daraus ein krankhaftes Verhalten bis hin zur Spielsucht entwickeln. Es geht dann nicht mehr nur um ein spontanes Freizeitvergnügen, sondern das Spiel nimmt dann plötzlich bedenkliche Funktionen an: das Vermeiden von Angst, Panik, Depression und anderen negativen Gefühlen oder das Ausweichen vor Problemen.

Wer denkt, dass er an Spielsucht erkrankt ist oder jemanden kennt, bei dem man dies annehmen muss, kann sich Hilfe holen. Dafür gibt es die kostenlose und anonyme Hotline 0800/1372700. Weitere Infos auf bzga.