Lidl und Aldi: Kunde hat eine große Bitte – „Ich will diesen Plunder nicht erben!“

Deshalb gibt es den Aldi-Äquator

Deshalb gibt es den Aldi-Äquator

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Discounter wie Lidl und Aldi locken Kunden mit niedrigen Preisen – nicht nur für Lebensmittel, sondern auch beispielsweise bei elektronischen Geräten.

Doch genau das ist einem Kunden ein Dorn im Auge. Denn die preiswerten Technik-Gadgets von Lidl und Aldi sind ein Renner bei seinem Vater – obwohl er diese offenbar gar nicht braucht!

Lidl und Aldi: Kunde bittet um weniger billige Technik-Gadgets

„Ich bitte Lidl und Aldi inständig, die Angebote von kleinen technischen Geräten unter 25 Euro zu lassen“, schreibt der junge Mann auf Twitter. „Mein Vater kauft sich alles davon und ich bin sein einziges Kind. Ich will diesen Plunder nicht erben.“

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Das ist Lidl:

  • Die ersten Lidl-Filialen wurden in den 70ern in Ludwigshafen eröffnet
  • 1999 führt Lidl als erster Discounter Scannerkassen ein
  • Lidl hat in fast allen Ländern Europas Filialen
  • sogar in den USA gibt es rund 100 Filialen
  • weltweit über 190.000 Mitarbeiter, in Deutschland über 70.000 (Stand 2020)

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Schnell wird allerdings deutlich, dass er die ganze Thematik auch mit etwas Humor sieht: „Mein Umfeld nennt ihn Gadget-Dad. Er besitzt alles. In mehrfacher Ausführung, aber immer in mangelhafter Qualität.“

Community schildert ähnliche Erfahrungen

Beim Blick in die Prospekte von Aldi oder Lidl findet man sofort Beispiele für solche Technik-Spielereien: ein ferngesteuertes Auto für 25 Euro, ein Akku-Lötkolben für 13 Euro oder LED-Dekoleuchten für 8 Euro. Und offenbar ist der Twitter-User nicht der Einzige, dessen Eltern davon ganz begeistert sind.

In den Kommentaren schildern ein paar Nutzer ihre ähnlichen Erfahrungsberichte. „Fühle ich“, schreibt einer. „Wir haben eine Gartenschere, aber keinen Garten.“ Auch ein weiterer User kennt die Problematik gut genug „Plus Modelleisenbahn im Umfang ein (!) Kleiderschrank“ soll mit den billigen Technik-Geräten gefüllt sein.

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Zwar lässt sich daran zweifeln, ob sich die Sammelfreude seines Papas tatsächlich auch aufs Erbe des Twitter-Nutzers auswirken wird – ein etwas bewussteres Einkaufverhalten würde aber wahrscheinlich auch dem Vater nicht schaden. (at)