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Kreuzfahrt-Schiff bei Unwetter schwer beschädigt – Alptraum für viele Gäste

Nachdem ein Kreuzfahrt-Schiff der Hurtigruten Reederei in einem Unwetter schwer beschädigt wurde, gibt es nun bittere Neuigkeiten.

u00a9 imago images/Ardea

Kreuzfahrten: Diese Ziele sind besonders beliebt

Es war ein heftiger Moment für die über 260 Passagiere auf einer Kreuzfahrt, als eine riesige Welle plötzlich über das Schiff schwappte und mit der geballten Macht des Meeres aufs Deck knallte. Mitten auf See sorgte ein Sturm Ende Dezember für verheerende Bedingungen auf der Nordsee.

Danach ging nichts mehr, das Schiff der beliebten Hurtigruten Reederei musste abgeschleppt werden, die Kreuzfahrt wurde frühzeitig beendet (wir berichteten). Nun gibt es Neuigkeiten von der beschädigten MS Maud. Und die dürften den künftigen Gästen überhaupt nicht gefallen.

Kreuzfahrt wegen Sturmschäden beendet

Reisende, die sich auf ihre Kreuzfahrt mit der MS Maud von HX Hurtigruten Expeditions gefreut hatten, mussten zuletzt einen heftigen Schlag einstecken. Denn das Schiff nahm bei einem Sturm an der Nordsee zwischen Norwegen und London schweren Schaden. Der Kapitän konnte aufgrund des Ausfalls einiger Instrumente nicht mehr richtig navigieren.

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Das Expeditionsschiff musste also abgeschleppt werden. Danach ging es für die MS Maud zur Reparatur in eine Werft in Bremerhaven – wo sie noch immer liegt. Nach einigen Absagen gibt es nun die traurige Gewissheit: Es wird noch länger dauern, bis das Schiff wieder in See stechen kann. Ergo werden noch weitere Kreuzfahrten ausfallen müssen.

Bitter für Passagiere

Hurtigruten musste bereits die Weihnachts- und Silvesterfahrt sowie auch zwei weitere Reisen von Amsterdam nach Norwegen streichen. Nun wird es noch fünf weitere Fahrten treffen. Denn laut neuestem Plan wird die MS Maud erst wieder ab dem 14. April betriebsbereit sein.

Allerdings hat die Reederei hier für Ersatz gesorgt. Die Abfahrten ab Amsterdam am 3. und 17. Februar und auch die am 2. und 16. März werden von der MS Spitsbergen übernommen. Doch viele Gäste werden nicht auf das Schiff passen, denn es ist kleiner als die MS Maud.


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Folglich müssen einige Passagiere ihre Reisen nach Norwegen verschieben oder sogar absagen. Hurtigruten will sie nun informieren und über ihre Optionen aufklären, wie „Schiffe und Kreuzfahrten“ berichtet. Zum Beispiel könnten sie auf die MS Otto Sverdrup, die ab Hamburg fährt, umbuchen.