Hund: Welpe stirbt kurz nach Ankunft in neuer Familie – Besitzer sagen IHNEN den Kampf an

Trauriges Schicksal für Labrador-Welpe Reggie! (Symbolbild)
Trauriges Schicksal für Labrador-Welpe Reggie! (Symbolbild)
Foto: picture alliance / Zoonar | Olga Maksimenko

Trauer bei Familie Acker in Großbritannien! Hund Reggie verstarb nur wenige Tage nach seiner Ankunft in seinem neuen Zuhause...

Schon am ersten Morgen bei den Ackers ging es dem Labrador-Welpen so schlecht, dass er zum Tierarzt musste – gefolgt von einer schockierenden Diagnose. Was war dem Hund widerfahren?

Hund stirbt nur wenige Tage nach seiner Ankunft im neuen Zuhause

Familienvater Rick wollte seinem siebenjährigen Sohn einen Hund als Überraschung kaufen, um nach den langen Monaten des Corona-Lockdowns etwas Freude in den Haushalt zu bringen. Auf einer Website mit einem guten Ruf erblickte er schließlich Labrador-Welpe Reggie – der überraschenderweise etwas billiger war als die anderen angebotenen Vierbeiner.

Auf Nachfrage erklärte der Verkäufer, er habe die Hunde selbst gezüchtet, um einen Welpen aus dem Wurf seinem Großvater zu geben. Für die Geschwister gehe es nun nicht ums Geld, sondern darum, „ein gutes Zuhause zu finden“. Eine berührende Geschichte – die sich jedoch als falsch herausstellen sollte.

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Als Rick Reggie besuchen wollte, fiel ihm sofort die kahle Ausstattung vor Ort auf – sowie das Fehlen von Reggies Mutter. Der Verkäufer erklärte das damit, dass man erst vor kurzem an diesen Standort umgezogen sei.

Doch jegliche Zweifel in Ricks Kopf wurden sofort beiseite gefegt, als er Reggie erstmals sah und sich sofort in den kleinen Welpen verliebte. Er nahm ihn mit nach Hause – doch schon in der ersten Nacht nahm das Drama seinen Lauf.

Krasse Diagnose: Hund Reggie bekommt schwere Krankheit

Der kleine Vierbeiner wurde krank, hatte heftigen Durchfall und wirkte äußert schlapp. Rick brachte Reggie am Tag darauf sofort zum Tierarzt. Die Diagnose: Parvovirose – eine hoch ansteckende Infektionskrankheit, die vor allem für Welpen wegen ihres schwachen Immunsystems äußerst gefährlich ist.

Die Tierärzte isolierten den kleinen Reggie – doch nach nur vier Tagen hatte sich sein Zustand derart verschlechtert, dass die Ärzte eine Einschläferung als „humanste Option“ einschätzten.

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Familienvater Rick Acker war in Reggies letzten Momenten bei dem Welpen. „Es war schrecklich, dieses Leben zu sehen... Es war, als hätte er niemals Zuneigung erfahren“, zitiert ihn der „Mirror“. „Er hat in unserem Haus Liebe gefunden, und wir haben ihm eine Menge Aufmerksamkeit gegeben und er hatte eine Menge Spielsachen und alles andere. Er ist uns in der kurzen Zeit, die er bei uns war, nie von der Seite gewichen.“

Auch sein kleiner Sohn trauert dem Welpen hinterher: „Ich wollte eine Playstation 5 zu Weihnachten, aber wenn ich keine Playstation 5 bekomme, kann Santa mir Reggie zurückbringen?“

Familie will gegen illegale Hunde-Züchter vorgehen

Vom Verkäufer fehlte jede Spur. Später stellte sich heraus, dass Reggie auf einer Welpenfarm in Irland unter schrecklichen Bedingungen gezüchtet wurde. Die Welpen wurden viel zu früh von ihrer Mutter getrennt und erhielten zudem auch nicht die nötigen Impfungen, mit denen Reggie eine bessere Chance gehabt hätte, seine Krankheit zu überstehen.

Mit einer Petition, die mittlerweile über 100.000 Unterschriften gesammelt hat, will Rick Acker nun eine Verschärfung der Gesetzeslage rund um die Hundezucht und den Welpenverkauf im Netz auf den Weg bringen. Am 13. Dezember soll im britischen Parlament darüber diskutiert werden. (at)