Hund: Kurz vor Weihnachten – Experten warnen jetzt eindringlich DAVOR

So grausam und traurig ist die Geschichte von Hündin Hanna

So grausam und traurig ist die Geschichte von Hündin Hanna

Hündin Hanna aus dem Tierheim in Gelsenkirchen hat einen grausamen Leidensweg hinter sich. Ihre Vorbesitzer haben die Kangal-Hündin schwer misshandelt.

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Kurz vor Weihnachten haben Experten zum Thema Hund einen wichtigen Hinweis!

Eigentlich sollte es klar sein, doch viele Menschen machen nach wie vor den gleichen Fehler. Böse Absichten haben sie dabei keineswegs, doch das Ergebnis ist häufig dasselbe: Wieder einmal landet ein Hund im Tierheim!

Hund: Tiere gehören nicht unter den Weihnachtsbaum

Wegen des Haustierbooms in der Pandemie sind viele Tierheime voll! Als der erste Lockdown kam und unzählige Arbeitnehmer ins Homeoffice gingen, sehnten sie sich nach Gesellschaft und einer neuen Aufgabe. Prompt schafften sie sich einen Hund, eine Katze oder ein anderes Haustier an! Doch natürlich endete der Lockdown irgendwann, berufstätige Menschen mussten an ihren Arbeitsplatz zurückkehren. Nur wohin dann mit dem neuen Haustier?

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Die beliebtesten Hundenamen in Deutschland 2021:

  • Luna
  • Nala
  • Milo
  • Balu
  • Bella
  • Lucy
  • Pablo
  • Buddy
  • Charlie
  • Max

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Nun kündigt sich Weihnachten an – und auf vielen Wunschzetteln stehen wie in jedem Jahr Hund, Hamster, Katze und Co. Tierschützer beobachten das mit Sorge. Denn erfahrungsgemäß ist die Gefahr groß, dass schon nach wenigen Wochen das Interesse an den Tieren erlischt oder den Besitzern die Aufgabe über den Kopf wächst.

Hund und Co: 2020 wuchs der Anteil von Haustieren in deutschen Haushalten um rund eine Million

Im Jahr 2020 wurden nach Angaben des Zentralverbands Zoologischer Fachbetriebe (ZZF) in Deutschland 34,9 Millionen Hunde, Katzen, Kleinsäuger und Ziervögel gehalten, was einem Zuwachs von knapp einer Million im Vergleich zum Vorjahr entspricht. Nicht mitgezählt wurden hierbei Zierfische und Terrarientiere.

Der Boom um Haustiere ruft auch viele Kriminelle auf den Plan: Nach Angaben des Deutschen Tierschutzbundes waren die Fälle von illegalem Welpenhandel und die Zahl der betroffenen Tiere bereits im ersten Halbjahr 2021 so hoch wie im gesamten vergangenen Jahr.

Nach Informationen der Tierschutzorganisation Peta erlebte in der Pandemie auch der Reptilienhandel einen regelrechten Boom in Deutschland. So wurden 2020 allein über 350.000 Reptilien importiert und damit doppelt so viele wie im Jahr zuvor.

Hund und Co: Tierheime platzen aus allen Nähten

Viele Tierheime haben wegen des Haustierbooms mit nicht mehr gewollten Tieren zu kämpfen und sind voll. Vor allem Katzen scheinen häufig abgegeben worden zu sein: Der Tierschutzbund berichtete im November von einer „Katzenschwemme“. Offenbar hätten sich viele Menschen unüberlegt Katzen angeschafft und seien ihrer dann überdrüssig geworden. Auch Peta warnt: Nach dem Lockdown drohe das Tierheim. Doch das ist nicht einmal die schlimmste Art, sich seines Vierbeiners zu entledigen. Oft würde würden die Tiere sogar ausgesetzt.

Tierschützer wenden sich daher kurz vor Weihnachten erneut mit einem Appell an die Bevölkerung: Hund, Katze und Co. sind keine Weihnachtsgeschenke. „Tiere sind keine Dinge wie ein Pullover oder ein Spielzeug, die man leichtfertig verschenken sollte“, erklärt Romy Zeller vom Tierschutzbund. Ein Tier sollte daher niemals spontan angeschafft werden, sondern erst, wenn alle Familienmitglieder ausreichend informiert und bereit sind, Verantwortung zu übernehmen.

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Hat man sich die Anschaffung eines tierischen Familienmitglieds aber gut überlegt, lohnt sich laut Tierschutzbund immer ein erster Gang ins Tierheim – gerade da viele Heime voll sind. Für die Auswahl eines passenden Mitbewohners sollte aber viel Zeit mitgebracht werden. Doch auch hier gilt: Möglichst kein Tier in der Weihnachtszeit aufnehmen, denn Trubel und Hektik erschweren dem Neuzugang die Eingewöhnung im neuen Zuhause. (alp mit dpa)