Hund: Immer wieder blutige Attacken – doch was muss ich machen, wenn ein Vierbeiner mich angreift?

Drei Erziehungsfehler bei Hunden, die du besser nicht machen solltest

Drei Erziehungsfehler bei Hunden, die du besser nicht machen solltest

Du willst einen braven Hund? Dann solltest du diese Erziehungsfehler nicht machen.

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In der Corona-Pandemie haben sich viele Menschen einen Hund zugelegt. Homeoffice, wenig Möglichkeiten für Unternehmungen und Einsamkeit dürften ausschlaggebende Gründe für diesen Trend gewesen sein.

Doch ein Hund bedeutet auch viel Verantwortung, mehr Hunde dementsprechend noch mehr Verantwortung. Wer der nicht nachkommen kann, kann nicht nur sich selbst, sondern auch anderen schaden. Die Folge sind meist schlecht erzogene Tiere und immer mehr Vorfälle von Angriffen auf Menschen. Was kannst du also tun, wenn dich ein Hund angreift?

Was tun, wenn ein Hund mich oder meinen Vierbeiner angreift?

Fast 400 mehr registrierte Hunde im vergangenen Jahr – und das allein im Kanton Basel-Stadt in der Schweiz. Grund dafür sei unter anderem die Pandemie, so Guido Vogel. Der Amtstierarzt und Leiter der Hundefachstelle beim Basler Veterinäramt berichtet, dass in jüngster Zeit immer mehr Meldungen von Hundebissen eingehen.

Doch was tun, wenn ich unterwegs von einem Hund angegriffen werde? Der „Beobachter“ hat dafür ein paar Tipps aufgelistet.

Wenn du alleine bist:

Ganz wichtig: Keine hastigen Bewegungen oder hektisches Rumfuchteln, denn das könnte das Tier aggressiver machen. Darum solltest du ihm ebenfalls nicht direkt in die Augen sehen. Wende dich seitlich von dem Hund ab. Dadurch signalisierst du ihm, dass du für ihn keine Gefahr darstellst. Du kannst auch versuchen, ihn mit einem Gegenstand abzulenken. Bücke dich dafür jedoch nicht herunter, sonst kommt das Tier nur leichter an dein Gesicht oder deinen Hals.

Und ein ganz wichtiger Punkt: nicht wegrennen! Denn der Vierbeiner wird dir sehr wahrscheinlich nachlaufen.

Wenn du selber einen Hund dabeihast:

Ruhe bewahren und dich nicht selber in Gefahr bringen, sonst kannst du auch deinem Vierbeiner nicht mehr helfen! Vielleicht spielen die Tiere auch nur. Bellen und Knurren würden sie im Ernstfall nicht, da dies zu viel Energie kostet.

Versuche, den angreifenden Hund mit Rufen oder laut scheppernden Gegenständen abzulenken. Das sollten beide Halter tun. Hilft das nichts, dann lass die Leine los, damit dein Hund wenigstens davonrennen kann.

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Hund attackiert Mensch und Tier – und danach?

Nach einer Attacke solltest du sofort Kontakt zu Zeugen aufnehmen, die vor der Polizei aussagen können und eventuell auch Fotos von der Szenerie machen. Im Notfall auch den Notarzt rufen. Wenn der Besitzer des Angreifers nicht schon getürmt ist, in jedem Fall nach Namen und Adresse fragen. Sonst kannst du im Nachhinein keine Ansprüche mehr stellen.

Nach Beißattacken auch unbedingt die Polizei informieren, denn die Meldung kann dazu beitragen, dass weiteres Leid durch das Tier verhindert wird.

Im Falle, dass du verletzt wurdest, zahlt deine Unfallversicherung. Sollte ein Sachschaden entstanden sein, muss die Haftpflichtversicherung des Hundehalters dafür aufkommen, wie der „Beobachter“ berichtet. (mbo)