Hund: Tragödie! Labrador stirbt – er hatte ausgerechnet DAS gefressen

So schützt du deinen Hund vor der Sommerhitze

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Heiße Sommer-Temperaturen sind für deinen Hund gefährlich. Deshalb solltest du diese Regeln beachten.

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Furchtbare Tragödie um einen Hund! Weil er das Falsche gegessen hatte, starb ein Labrador innerhalb eines Tages an Leberschäden. Die Familie hat jetzt eine Warnung ausgesprochen.

Wenn du Hundebesitzer bist, ist dir sicherlich bestens bewusst, dass dein Hund ein paar Dinge isst, die er eigentlich nicht fressen sollte. Doch in diesem Fall aus Winnipeg in Kanada ging das Ganze tödlich aus. Darüber berichtet der kanadische Sender „ctvnews“.

Hund: Labrador frisst zu viel Kaugummi - und bezahlt mit seinem Leben

Der 10 Jahre alte Labrador Hiccup war demnach alleine zuhause und hatte sich über eine komplette Packung Kaugummi samt Verpackung hergemacht. Seine Besitzerin Lynette Beaudin war zunächst irritiert, aber alles schien soweit gut. Sie dachte sich nichts weiter dabei.

Doch innerhalb weniger Minuten bemerkte sie, dass sich der Gesundheitszustand ihres Vierbeiners verschlechterte. „Er sah betrunken aus, als würde er umfallen“, erzählt sie dem Sender. Danach soll er einen Anfall gehabt haben, der seinen Körper versteifte, schildert sie weiter.

Als ihr Tier sich nicht mehr bewegte, brachte die Familie Hiccup in eine Notfall-Klinik. Dort erfuhr sie einen Tag später, dass der Hund einen schweren Leberschaden erlitten habe und diesen nicht überleben würde. Die Familie musste sich schweren Herzens dazu entscheiden, ihren Vierbeiner einschläfern zu lassen.

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Wie der Leberschäden zustande kam, konnte die Tierärztin Maggie Brown-Bury gegenüber „ctvnews“ erklären: Das Tier habe eine zu hohe Menge an Xylit, ein Zuckerersatz in Kaugummis, gegessen. „Bei Hunden induziert selbst eine kleine Menge Xylit eine übertriebene Insulinfreisetzung“, so die Ärztin. So etwas tritt bei Menschen allerdings nicht auf.

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Die beliebtesten Hunde-Rassen in Deutschland:

  • Platz 1: Labrador Retriever
  • Platz 2: Golden Retriever
  • Platz 3: Deutscher Schäferhund
  • Platz 4: Jack Russel Terrier
  • Platz 5: Yorkshire Terrier

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Wenn dann der Blutzuckerspiegel sinkt, könne die Unterzuckerung bei Hunden zu Krampfanfällen, Koma und Leberschäden führen. Dieser schlimmste Fall ist bei Hiccup leider eingetreten.

Wenn man schnell handeln würde, könne der Tierarzt in solch einem Fall Dextrose verabreichen, um den Insulinspiegel wieder zu normalisieren und einem Leberschaden vorzubeugen.

Hundebesitzerin warnt vor gefährlichen Substanzen

Die Hundebesitzerin Beaudin möchte nun andere Hundebesitzer davor warnen und gerne einen Warnhinweis auf Kaugummi-Verpackungen sehen. Denn ihr sei das überhaupt nicht bewusst gewesen. „Seien Sie informiert, wenn diese Produkte Xylit enthalten. Entweder sperrt sie weg oder kauft sie nicht, weil es sich nicht lohnt, euren besten Freund deswegen zu verlieren“, macht sie deutlich.

Auch Erdnussbutter, Pfefferminzbonbons, zuckerfreie Backwaren, kaubare Vitamine und Hustensaft sowie Zahnpasta und Mundwasser sollte dein Vierbeiner nicht zu sich nehmen, weil Xylit enthalten sein konnte. Schokolade in zu großen Mengen kann für Hunde ebenfalls gefährlich werden, weil diese zu Herzstillstand und Krampfanfällen führen können. (js)