Ebay Kleinanzeigen und Co.: Polizei warnt vor dreister Masche – „Es kann jeden treffen“

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Jeden Tag werden weltweit etliche Milliarden Spam-Mails verschickt. Ein Großteil davon sind sogenannte Phishing-Mails.

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Achtung bei Ebay Kleinanzeigen und Co.! Eine neue fiese Betrugsmasche treibt jetzt sein Unwesen.

Auf Ebay Kleinanzeigen und Co. boomt das Geschäft mit Gebrauchtware. Hier sind viele auf Schnäppchenjagd. Ein lukratives Geschäft – auch für Betrüger. Die neuste Masche hat es in sich.

Ebay Kleinanzeigen und Co.: Achtung vor Betrug! Vorkasse für Spedition wird teuer

Hier melden sich interessierte Käufer bei ihren Opfern. Jedoch soll das Gespräch nicht mehr über das Kleinanzeigenportal laufen. Der Deal soll über den E-Mail-Verkehr eingetütet werden. Ist der Artikel verkauft, geht der Betrug los. Denn da der angebliche Kunde im Ausland sitzt und wie Ware nicht selbst abholen kann, soll sich eine Spedition um den Transport kümmern.

Im Vorfeld setzt sich eine angebliche Bank aus dem Ausland mit dem Verkäufer in Verbindung. Diese fordert den Kleinanzeigen-Nutzer auf, für die Spedition in Vorkasse zu treten. Etwa 300 Euro könnten dafür fällig werden. Anschließend bekomme der Verkäufer den ausgemachten Kaufpreis sowie die Kosten für die Spedition zurücküberwiesen.

Ob groß oder klein – Betrüger finden ihren Weg

Doch nach dem Überweisen fehlt vom Käufer oder der Bank jede Spur. Die E-Mails wurden gefälscht. So können etwa auch die angebliche Bezahlung über Dienste wie PayPal gefälscht werden. „Es kann jeden treffen, alt, jung, Menschen aus allen Gesellschaftsschichten“, sagt Hans-Joachim Henschel. Er ist beim Landeskriminalamt Niedersachsen verantwortlich für Cybercrime-Prävention.

Diese Masche komme oft bei großen Artikeln wie Autos oder Möbeln zum Einsatz. Kleinere Artikel sollen etwa als Geschenk an einen angeblichen Freund oder Verwandten des Käufers verschickt werden. Oftmals wird auch noch nach Guthabenkarten für Onlineshops oder Streamingportalen gefragt. Diese soll der Verkäufer beilegen. Das Geld für Ware und Karten will der vermeintliche Käufer angeblich vorab überweisen. Doch Pustekuchen.

Bei der Kommunikation – Finger weg von E-Mails!

Wie kann man sich gegen die fiesen Betrüger schützen? Eine Möglichkeit ist, die Kommunikation einfach konsequent über das Kleinanzeigenportal laufen zu lassen. Wer sich nicht auf den E-Mail-Verkehr einlässt, kann auch nicht auf die Fake-Emails reinfallen. Über die Kommunikation des Anbieters sei die Masche kaum möglich.

Zudem biete die Polizei, die Verbraucherzentrale und die Watchlist Internet aktuelle Berichte über Betrugsmaschen. Wer ein komisches Gefühl hat, kann sich hier über ähnliche Fälle informieren. Geht es um Verkäufe mit Versand, sollte zudem zu Käuferschutz-Optionen gegriffen werden.

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Polizei: Anzeige lohnt sich immer

„Bei Paypal gibt es keinen Schutz, wenn das Geld per 'Freunde und Familie' verschickt wird“, erklärt Julia Rehberg von der Verbraucherzentrale Hamburg. Wer sich für PayPal entscheidet, sollte die Option „Artikel oder Dienstleistung“ im Auge behalten. Hier wird zwar eine Gebühr fällig, aber sollte die Ware nicht kommen, bekommt der Käufer sein Geld zurück.

Sollte es dann doch passiert sein, rate die Polizei immer, den Betrug zur Anzeige zu bringen. „Auch bei 20 Euro, auch wenn es peinlich ist“, meint Kriminalhauptkommissar Henschel.

Vorsicht ist auch geboten, wenn du als Käufer diese Mail erhältst! Hier erfährst du mehr dazu!(fp)