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DHL, DPD und Co.: Kunden müssen höllisch aufpassen – mit dieser fiesen Masche werden sie derzeit betrogen

DHL, DPD und Co.: Kunden müssen höllisch aufpassen – mit dieser fiesen Masche werden sie derzeit betrogen

Deutsche Post: Päckchen nicht angekommen - was Du jetzt tun musst

Viele kennen das Ärgernis. Ihr habt etwas bestellt, doch das Päckchen ist nicht bei euch angekommen und ihr habt auch keine Benachrichtigung im Briefkasten? Euch sind die Hände dann nicht gebunden.

Falls du über Weihnachten ein Paket bestellt hast, solltest du aufpassen. Denn Kunden von DHL, DPD und Co. sind derzeit das Ziel von Betrügern. Wer nicht vorsichtig ist, könnte viel Geld verlieren.

Cyber-Kriminelle verschicken sogenannte Phishing-Mails. Darin geben sie vor von der DHL, DPD und Co. zu sein, um an die Kreditkartendaten ihrer Opfer zu kommen. Hier erfährst du, wie man den Betrug entlarvt.

DHL, DPD und Co.: Bei dieser E-Mail sollten die Alarmglocken klingeln

Über eine besonders aktuelle Phishing-Mail berichtet der Verein „Mimikama“. Diese kommt auf den ersten Blick von der DPD. Angeblich sei die Lieferadresse unvollständig angegeben. Das lasse sich ganz leicht über einen Link in der E-Mail korrigieren.

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Aber, aufgepasst! Wenn man ganz genau hinschaut, sieht man, dass die E-Mail gar nicht von DPD stammt. Die täuschend echte DPD-Mail kommt von einer Adresse aus Brasilien, „naoresponda@sispolos.com.br“. Normalerweise verschicken die Paketdienste von E-Mail-Adressen, die mit „dpd.de“, „dhl.de“ oder ähnlichem enden.

Doch wer den Betrug nicht bemerkt, klickt schon mal gerne auf den Link. Der führt zu einer Internetseite. Dort heißt es, es wurde angeblich versucht ein Paket zuzustellen, doch niemand war da – es müsse ein neuer Liefertermin vereinbart werden. Da wird man schon stutzig: In der Mail war noch von einer falschen Lieferadresse die Rede.

Doch die Neugierde treibt einen weiter. Klickt oder tippt man nun auf „Lieferung verschieben“ wird man an eine Seite mit kryptischer URL weitergeleitet. Hier wird der ahnungslose Kunde aufgefordert kostenpflichtig einen neuen Termin zu vereinbaren. Komisch: Normalerweise kostet das eigentlich nichts.

Gibt man nun tatsächlich einen neuen Termin an, wird es gefährlich. Jetzt fordern die Betrüger ihr Opfer auf die Kreditkartendaten einzugeben. Das solltest du niemals tun. Mit den Kartendaten können die Betrüger nach Belieben Geld abbuchen.

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DHL, DPD und Co.: So erkennst du Betrüger-Mails

Wie in unserem Beispiel, sind Phishing-Mails zum Glück mit ein paar Tricks ganz einfach zu entlarven. Zu allererst sollte man sich vergewissern, ob man überhaupt ein Paket erwartet. Sollte das der Fall sein: immer E-Mail- und Internet-Adressen überprüfen. Enthalten diese die offiziellen Domains wie „dpd.de“oder „dhl.de“? Wenn nicht, sollte man vorsichtig sein.

Auch vorsichtig sein, sollte man bei offensichtlichen Unregelmäßigkeiten. So war in unserem Beispiel erst die Rede von einer falschen Lieferadresse, dann hieß es plötzlich, dass das Paket nicht angenommen wurde. So etwas ist ein großer Hinweis auf Betrug. Auch bei plötzlich verlangten Kosten sollte man stutzig werden.

DHL, DPD und Co.: Paketdienste warnen regelmäßig vor E-Mail-Betrug

Auch den Paketdiensten selbst sind Phishing-Mails nicht neu. DHL, DPD, UPS und andere warnen alle vor betrügerischen Nachrichten. Auf den Websites der Dienste gibt es auch viele Informationen zu diesem Thema. (ts)