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Deutschlandticket ab Dezember mit sattem Rabatt – aber viele Nutzer gehen leer aus

Das Deutschlandticket ist ein guter Weg, günstig von A nach B zu kommen. Jetzt wird es noch preiswerter – aber nicht für alle.

© IMAGO / Wolfgang Maria Weber

Deutschlandticket: das bekommst du für 49 Euro im Monat

Für 49 Euro pro Monat mit Bus und Bahn durch die gesamte Republik fahren. Das ist mit dem Deutschlandticket möglich.

Obwohl es rund um das Deutschlandticket jede Menge Diskussionen gab (wir berichteten) und weiterhin gibt, ist es für viele ein guter und günstiger Weg von A nach B zu kommen. Für nur 49 Euro im Monat können Besitzer den öffentlichen Nahverkehr in ganz Deutschland nutzen – egal in welchem Bundesland, Verkehrsverbund oder Tarifgebiet.

Jetzt soll das Deutschlandticket sogar noch günstiger werden. Aber die Sache hat einen großen Haken. Denn die preiswertere Version gilt längst nicht für alle.

Deutschlandticket-Rabatt bekommen nicht alle

Seit Mai läuft das Deutschlandticket für 49 Euro gut an. Obwohl es weiterhin viel Streit um die Finanzierung gibt – die Nutzer haben einen großen Mehrwert durch das Ticket. Seit der Einführung soll sich sogar die Zahl der Fahrgäste im Regionalverkehr um 18 Prozent erhöht habe, teilte die Bahn erst kürzlich mit. Mal schauen, wie es ab dem 1. Dezember aussehen wird. Denn dann gibt es zusätzlich eine Deutschlandticket-Version für 39 Euro im Abo.

Das sogenannte Deutschlandticket Sozial darf aber nicht jeder erwerben, sondern nur Menschen mit einem geringen Einkommen, wie der WDR berichtet. Berechtigt sind Empfänger von Arbeitslosengeld II, Bürgergeld, Sozialgeld, Sozialhilfe, Wohngeld, von Leistungen nach dem Sozialgesetzbuch VIII, nach dem Asylbewerberleistungsgesetz sowie nach dem Bundesversorgungsgesetz.

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Auch nicht alle Regionen sind dabei

Doch auch nicht alle Regionen sind ab dem Stichtag mit von der Partie. Ab dem 1. Dezember bieten erstmal nur der Verkehrsverbund Rhein-Ruhr (VVR) und einige Verkehrsbetriebe im Verkehrsverbund Westfalentarif die Möglichkeit der Nutzung des Deutschlandticket Sozial an. Zum 1. Januar 2024 wollen dann der Verkehrsverbund Rhein-Sieg (VRS), der Aachener Verkehrsverbund (AVV) sowie weitere Betriebe im Verkehrsverbund Westfalentarif folgen.


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Schuld an diesem Flickenteppich soll laut den Verkehrsunternehmen die Politik sein. Die Entscheidung liege wohl bei den Kommunen und Kreisen. Man darf gespannt sein, ob der Start des Deutschlandticket Sozial reibungslos läuft und ob weitere Regionen folgen werden.