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Deutsche Post, DHL, Hermes und Co.: Beschwerden ohne Ende – jetzt gibt’s was auf den Deckel!

Ein Problem mit der Deutschen Post, DHL, Hermes und Co. hatte sicher jeder schon mal. In letzter Zeit häufen sich aber die Beschwerden. Jetzt gibt’s Ärger!

© IMAGO / MiS

Deutsche Post: Päckchen nicht angekommen - was Du jetzt tun musst

Viele kennen das Ärgernis. Ihr habt etwas bestellt, doch das Päckchen ist nicht bei euch angekommen und ihr habt auch keine Benachrichtigung im Briefkasten? Euch sind die Hände dann nicht gebunden.

Wer kennt das nicht? Du wartest ganz dringend auf einen wichtigen Brief oder ein Paket, aber nix passiert. Oder die Postfiliale in deiner Nähe ist inzwischen dauerhaft geschlossen. Am liebsten würden man seinem Ärger jetzt richtig Luft machen. Und natürlich eine Lösung finden. Aber wie?

Dafür haben sich die Verbraucherzentralen nun etwas einfallen lassen. Denn die Beschwerden über Deutsche Post, DHL, Hermes und Co. haben in der letzten Zeit einfach überhandgenommen. Was du jetzt dazu wissen musst, liest du im Folgenden.

Deutsche Post, DHL, Hermes und Co.: Jetzt gibt’s Ärger!

Briefe und Pakete bis nach Hause geliefert bekommen – das ist nicht nur praktisch, sondern auch Standard. Doch immer mehr Kunden haben Probleme mit der Deutschen Post, DHL, Hermes und Co. „Wir bekommen seit vielen Jahren sehr viele Beschwerden über die Serviceleistung der Post- und Paketdienste“, sagte Alina Menold, Rechtsexpertin der Verbraucherschützer. Und: „Im Laufe der Zeit wurden es immer mehr.“ Nur die wenigsten Leute wissen sich in solchen Fällen zu helfen. Doch dafür haben die Verbraucherzentralen jetzt ein nützliches Tool entwickelt. Und zwar das sogenannte „Post-Beschwerde-Tool“.

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Hier bekommen Verbraucher schnelle und unkomplizierte Unterstützung bei Post- und Paket-Ärger, teilte die Verbraucherzentrale am Montag (27. November) mit. Und zwar in Form von rechtlichen Informationen, Handlungsempfehlungen, den richtigen Ansprechpartnern für ihr Anliegen oder auch Musterbriefen.

Passend zum Thema: ++ Deutsche Post: Krasse Änderung droht – Kunden werden die Nachteile spüren ++

Das ist mit dem Tool möglich

Mit dem neuen Online-Tool sei es zum Beispiel auch möglich, individuelle Schreiben erstellen zu lassen, berichtet die Verbraucherzentrale. So könnten die verärgerten Nutzer sich direkt an das betreffende Unternehmen oder die Bundesnetzagentur wenden. „Wir hoffen, dazu beitragen zu können, dass die Zustelldienstleister ihren Service künftig verbessern“, sagte Menold.


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Nach der Auswahl des jeweiligen Problems per Klick erhalten die Nutzer des Tools erste Einschätzungen und Musterbriefe, um ihre Rechte durchsetzen und sich beschweren zu können. Dabei geht es darum, welche Rechte Post- oder Paketdienst-Kunden haben, welche Schadenersatzansprüche es gibt und wie die Betroffenen ihre Rechte geltend machen können. Die Verbraucherzentrale betonte allerdings, die Einschätzungen könnten nur eine erste Orientierung bieten und ersetzen keine Beratung zum jeweiligen Einzelfall. (mit dpa)

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