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Deutsche Bahn mit Hiobsbotschaft – Kunden müssen schwer schlucken

Pendler in Deutschland brauchen mal wieder starke Nerven. Diese Nachricht der Deutschen Bahn dürfte vielen nicht gefallen.

Die Deutsche Bahn verkündet eine Hiobsbotschaft für die Reisenden.
© IMAGO/Sven Simon

Deutsche Bahn: Die Geschichte des deutschen Eisenbahnkonzerns

Zugfahren mit der Deutschen Bahn war in den letzten Wochen für die meisten kein Vergnügen. Ein Streik jagte den nächsten und gefühlt wöchentlich neue Ankündigungen sorgten dafür, dass selbst diejenigen, die bisher immer Verständnis gezeigt hatten, nur noch mit dem Kopf schütteln konnten. Nun hat der Konzern eine neue Hiobsbotschaft verkündet.

Das fast schon marode, veraltete und teilweise überlastete Schienennetz in Deutschland muss überholt werden. Deshalb gibt es derzeit so unglaublich viele Baustellen. Nun kommen zwei weitere hinzu, die den Zugverkehr im ganzen Land beeinträchtigen werden.

Deutsche Bahn: Zwei riesige Baustellen

Mit den Worten „Uns ist bewusst, dass das hier nicht die Nachricht wird, die euch zu Freudentränen rühren wird, aber dennoch ist sie wichtig“, kündigt die Deutsche Bahn die Hiobsbotschaft für die Pendler an. Zunächst geht es um die Großbaustelle zwischen Göttingen und Kassel. Bereits seit Dezember 2023 wird der Rauhebergtunnel auf der Hochgeschwindigkeitsstrecke modernisiert. Die extremen Niederschläge im Dezember 2023 und Januar 2024 haben jedoch zu einem massiven Anstieg des Grundwasserspiegels im Bauwerk geführt, weshalb die DB die Sanierungsarbeiten weiter in die Länge ziehen muss.


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Statt wie geplant Ende März werden die Arbeiten nun voraussichtlich bis Ende Mai andauern. Doch damit nicht genug. Auch zwischen Frankfurt und Fulda wird die „Infrastruktur ausgiebig modernisiert, sodass es durch die Umleitungen eine Fahrzeitverlängerung von bis zu 110 Minuten geben kann“, wie der Konzern schreibt.

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Das ändert sich für Reisende

„Wichtig ist: Wir fahren weiterhin, jedoch mit einer an die Baustelle angepasste Fahrzeit durch die Umleitung“, beruhigt die DB ihre Reisenden. So werden nach wie vor zwischen Fulda und Frankfurt ICEs verkehren. Durch die Umleitungen können sich die Fahrzeiten jedoch von 30 bis hin zu 110 Minuten verlängern – das wird vielen Pendlern gar nicht gefallen. Besonders auf der Strecke zwischen Hamburg und Frankfurt müssen Zugfahrer wesentlich mehr Zeit einplanen.


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Noch bis zum 26. Mai müssen ICE-Pendler in Deutschland viel Geduld haben und deutlich mehr Zeit einplanen. Die Bahn empfiehlt ihren Kunden, sich vor jeder Fahrt auf den Detailseiten und der Übersichtsseite bahn.de/baustellen zu informieren.