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Amazon-Mitarbeiter erhält Mail vom Arbeitgeber – was darin steht, ist kurios

Amazon-Mitarbeiter erhält Mail vom Arbeitgeber – was darin steht, ist kurios

Amazon-Mitarbeiter erhält Mail vom Arbeitgeber – was darin steht, ist kurios

Amazon-Mitarbeiter erhält Mail vom Arbeitgeber – was darin steht, ist kurios

Sparkasse, DHL und Amazon: Vorsicht vor Phishing! So schützt du dich!

Jeden Tag werden weltweit etliche Milliarden Spam-Mails verschickt. Ein Großteil davon sind sogenannte Phishing-Mails.

Amazon steht öfter in der Kritik. Vor allem soll der Konzern Arbeitsbedingungen nicht einhalten. Was sich das Unternehmen jetzt aber geleistet hat, erstaunt.

Der Stein des Anstoßens kommt von einem Mitarbeiter. Er erhielt eine Mail von Amazon. Über den Inhalt ist er schockiert und wütend.

Amazon-Mitarbeiter über Mail schockiert – DAS ist der Grund

Stephen Normandin war jahrelang Paketbote bei Amazon in den USA. Durch das „Amazon Flex“-Programm lieferte er Pakete mit dem eigenen Auto aus.

Doch das änderte sich eines Tages, denn er wurde gefeuert. Allerdings kam die schlechte Nachricht nicht von einem Vorgesetzten, sondern von einem Computerprogramm.

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Bei Amazon, so berichten Angestellte immer wieder, herrschen die Algorithmen. Computerprogramme überwachen Arbeiter, bewerten sie und können ihnen anscheinend auch kündigen.

Amazon-KI kündigt Mitarbeiter – Dieser sieht keinen Grund

Das stört Normandin sehr. Er meint gegenüber „Bloomberg“: „Ich gebe bei jedem Job 110 Prozent. Es macht mich wirklich traurig, wenn sie sagen, ich würde meinen Job nicht gut machen. Ich weiß, dass ich ihn gut gemacht habe.”

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Das ist Amazon:

  • 1994 in den USA von Informatiker Jeff Bezos als Onlinebuchhandlung entwickelt
  • Inzwischen Marktführer im Online-Handel im Westen
  • 2020 erwirtschaftete Amazon einen Umsatz von über 386 Milliarden US-Dollar und einen Gewinn von über 21 Milliarden US-Dollar
  • Amazon bietet nicht mehr nur Waren an, sondern auch verschiedene Dienste wie Prime, Pay, Video oder Music
  • Gründer Bezos gilt als reichster Mensch der Welt, sein Vermögen wird auf rund 200 Milliarden Dollar geschätzt

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Denn: Der Computer handelt ohne Kontrolle durch andere Menschen. Für ihn gilt nur: „Ist der Fahrer an der Paketstation angekommen, als er es angekündigt hat?“ oder „Hat der Fahrer seine Route in der vorgeschriebenen Zeit absolviert?“ Höhere Gewalt wird nicht mit einberechnet.

So stand Normandin einst vor verschlossenen Türen und Packstationen und konnte Pakete nicht ausliefern. Für den Computer ist das ein schlechter Job – ein harter Schlag für den Paketboten, der nach eigenen Aussagen trotzdem hart gearbeitet hat.

Amazons Algorithmen haben System

„Bloomberg“ hat recherchiert. Stephen Normandins Geschichte ist kein Einzelfall. Mehrfach wurde schon Mitarbeitern gekündigt, die dem Algorithmus unterlagen. Amazon macht dies allerdings wohl mit Absicht.

Firmenchef Jeff Bezos glaubt, dass Maschinen schneller und genauer als Menschen entscheiden können. Das spart Kosten. Der Konzern nimmt daher fälschliche Kündigungen in Kauf – solange die Fahrer leicht zu ersetzen sind.

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Nur selten kommen gekündigte Mitarbeiter gegen die Maschine an. Auch Normandin hat seinen Job nicht wieder bekommen.

Über diejenigen, die den Algorithmus programmiert haben, sagt er: „Es scheint, dass sie keinen gesunden Menschenverstand darüber haben, wie die reale Welt funktioniert.“