Aldi, Lidl, Rewe und Co: Achtung, lass dich DAVON nicht manipulieren!

Günstig Einkaufen: 10 Tipps zum Geld sparen im Supermarkt

Günstig Einkaufen: 10 Tipps zum Geld sparen im Supermarkt

Wir alle freuen uns, wenn wir beim Einkaufen etwas Geld sparen können. 10 Tipps, wie man günstig einkauft

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Werbung, Pappaufsteller im Gang, bunte Farben – all dass kann beim Einkaufen ganz schnell ablenken. Auch wenn du nur ein paar wichtige Lebensmittel bei Aldi, Lidl, Rewe und Co. besorgen willst, passiert es trotzdem ab und an, dass am Ende des Einkaufs mehr Produkte in deinem Einkaufswagen gelandet sind, als du eigentlich wolltest.

Genau darauf zielen Discounter und Supermärkte wie Aldi, Lidl oder Rewe ab. Sie wollen, dass du möglichst viel Geld in den Märkten lässt. Was sie dafür tun und wie du das umgehen kannst, erfährst du hier.

Aldi, Lidl, Rewe und Co: DAS sind die Tricks der Supermärkte

Immer wieder testen die Märkte das Einkaufsverhalten ihrer Kunden. Sei es, wie lange sie sich wo aufhalten, wo sie langgehen und welche Abkürzungen sie im Laden nehmen und wo sie hinschauen. Anhand der Ergebnisse können die Supermärkte ihre Sortierung und ihren inneren Aufbau verändern, um möglichst dem Verhalten der Kunden entgegenzukommen – oder auch es nachhaltig zu beeinflussen.

„Kleinste Veränderungen beeinflussen das Kaufverhalten der Kundinnen und Kunden“, erklärt ein Experte, der die Supermärkte mit Regalen, Kassen und auch Einkaufswagen beliefert. „Dabei geht es besonders um Anordnung, Laufwege, Farben und Preise.“

Hättest du zum Beispiel gewusst, dass zu mehr Kaufbereitschaft führt, einen Einkaufswagen zu nehmen? Weil der Boden des Wagens schräg ist und somit alle Lebensmittel meist nahe an den Schiebegriff gelegt werden, sind sie aus dem Blickfeld. Somit ist dem Kunden nicht die ganze Zeit präsent, wie viel er bereits in seinem Wagen liegen hat und kauft dadurch eher noch mehr ein. „Der Kunde vergisst, dass er vielleicht schon die wichtigsten Lebensmittel eingekauft hat“, so der Experte.

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Aldi, Lidl, Rewe und Co: DAMIT versuchen die Supermärkte die Kunden zu beeinflussen

Also Tipp Nummer eins: Keinen Einkaufswagen nehmen, wenn du wirklich nur ein paar essenzielle Dinge kaufen willst. Zweiter Punkt sind Aktionsangebote, Aufsteller und Wühltische. Die solltest du ebenfalls meiden. Wer sich dadurch aufhalten lässt, greift sehr wahrscheinlich auch zu. Auch Werbung, vor allem wenn darauf lachende Gesichter zu sehen sind, lenkt schnell ab. Sobald du dann langsamer wirst oder stehen bleibst, verbringst du auch mehr Zeit im Geschäft. Und das führt meist auch zu mehr Waren im Einkaufswagen oder -Korb.

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Hilfreich könnte dabei ein Einkaufszettel sein, der so aufgebaut ist wie dein Markt. Das heißt, im Regelfall stehen ganz oben Obst und Gemüse, danach Haltbares und am Ende Tiefgekühltes. Interessant dabei ist, dass häufig gekaufte Lebensmittel immer mehr im Ladeninnern versteckt werden, damit du nach ihnen suchen musst und auf dem Weg auf andere Angebote stößt. Auch das verleitet zu Spontaneinkäufen.

Aldi, Lidl, Rewe und Co: SO tricksen die Supermärkte an der Kasse

Die Kunden sollen möglichst durch den ganzen Markt laufen. Darum liegen die wichtigsten Lebensmittel auch weit auseinander. Und vor der Kasse sind keine Abkürzungen möglich, um die Kunden zu weiteren Spontaneinkäufen zu motivieren. Vor allem Non-Food-Artikel sollen kurz vor der Kasse noch im Korb landen.

Impulskäufe sind das, was die Supermärkte zu forcieren versuchen, wie „Focus Online“ berichtet. Dinge, die du erst viel später oder vielleicht auch nie brauchst, sollst du trotzdem kaufen. Dafür orientieren sich die Märkte an dem von Emotionen geleiteten Kaufverhalten der Kunden. Aber auch passend zu den Jahreszeiten werden zum Beispiel im Sommer eher Diät- oder Light-Produkte sowie Sonnencreme prominent im Markt platziert. Und im Oktober gibt es schon den ersten Lebkuchen, um Lust auf winterliche Kekssaison zu machen. (mbo)