Aldi, Penny und Co: Achtung bei Grillwaren! Test mit erschreckendem Ergebnis

Deshalb gibt es den Aldi-Äquator

Deshalb gibt es den Aldi-Äquator

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Sommerzeit ist Grillzeit – aber Vorsicht! Wie eine neue Studie von Öko-Test herausgefunden hat, sollten Kunden von Aldi, Penny und Co. bei den Bratwürstchen ein bisschen genauer hinschauen.

Denn was auf dem Grill so verführerisch duftet, kann in Wahrheit gesundheitsschädlich sein. Aldi, Penny und Co. schnitten beim Bratwürste-Check nämlich alles andere als gut ab.

Aldi, Penny und Co: Öko-Test zeigt erschreckendes Fazit

Bio ist besser, das ist das Fazit der Zeitschrift „Öko-Test“, die unterschiedliche Bratwürste genauer unter die Lupe genommen hat.

19 verschiedene Würste wurden getestet, die Bio-Erzeugnisse konnten mit den Bestnoten „sehr gut“ und „gut“ abschneiden. Die vorwiegend konventionell erzeugten Würste nur mit „ausreichend“ und ein Produkt war sogar „mangelhaft“.

Aldi, Penny und Co: Öko-Test findet Mineralölrückstände in Bratwürstchen

Besonders erschreckend: In zwölf der 19 Produkte fand man gesättigte Mineralölkohlenwasserstoffe (MOSH/MOSH-Analoge). Ganz vorne mit dabei war das Produkt „BBQ Bratwurst Herzhaft 10 Stück“, das bei Aldi Nord und Aldi Süd zu kaufen ist.

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Das ist Aldi:

  • Aldi Nord und Aldi Süd sind zwei separate Unternehmensgruppen in Essen und Mülheim
  • Aldi steht für Albrecht-Discount: 1913 machte sich Karl Albrecht in Essen als Brothändler selbstständig
  • 1962 wurde der Familienbetrieb zu einem reinen Discounter umfunktioniert und hat den heutigen Namen „Aldi“ gekriegt
  • Die Trennung in Nord und Süd erfolgte 1961
  • Mittlerweile zählt Aldi zu den zehn größten Einzelhandelsgruppen weltweit
  • Alle weltweiten Filialen sind den beiden Unternehmen mit Sitz in den Ruhrgebietsstädten zugeordnet

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Statt den Hunger zu stillen, kann sich beim Verzehr MOSH im Körper anreichern. Welche Wirkung der Stoff auf den Menschen hat, ist noch nicht klar. Sicher ist allerdings: Von den Testern gab es dafür die Note „mangelhaft“.

Außerdem problematisch ist der erhöhte Salzgehalt in dem Produkt, der allerdings auch in etlichen anderen Produkten festgestellt wurde. Durch das Salz und die Zugabe von zusätzlichen Phosphaten wird die Wurst zwar geschmeidiger, für den Menschen steigt dadurch allerdings der Phosphatspiegel im Blut und es kann zur Beeinträchtigung der Nierenfunktion kommen.

Aldi, Penny und Co. im Bratwurst-Test – das sind die Sieger

Auch Penny konnte mit seiner „Rost Bratwurst“ nur „ausreichend“ abschneiden. Hier wurden nicht nur zu viel Salz und zusätzliche Phosphate, sondern auch sulfitreduzierende Clostridien nachgewiesen, die auf mangelnde Hygiene hindeuten.

Gefährlich ist diese Feststellung zwar nicht, allerdings gehen die Tester davon aus, dass es Probleme bei der Kühlung der Bratwürste gibt.

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Das sind die Testsieger im Bratwurst-Check: Die Note „Sehr gut“ bekamen die „Rostbratwürstchen, Bioland“ von Alnatura und die „Bio Original Thüringer Rostbratwurst, gebrüht“ von Edeka. Die beste konventionelle Wurst ist demnach die „Original Thüringer Rostbratwurst“ von Wolf, ausgezeichnet mit der Note „befriedigend“.

Hier erfährst du, warum Grillen im Sommer zur großen Gefahr werden kann. (sj)