Afghanistan: Rettungsaktion für Hunde und Katzen aus einem Tierheim in Kabul genehmigt – und das Netz brodelt

Afghanistan: Auf Tiere eines Tierheims in Kabul wartet jetzt die Rettung. (Symbolbild)
Afghanistan: Auf Tiere eines Tierheims in Kabul wartet jetzt die Rettung. (Symbolbild)
Foto: picture alliance / Photoshot

Diese Rettungsaktion aus Afghanistan sorgt für Aufregung!

Jetzt wird auch geplant, Tiere auszufliegen. Aus einem Tierheim in Kabul, der Hauptstadt von Afghanistan, sollen Hunde und Katzen gerettet werden.

Afghanistan: Großbritannien genehmigt Rettungsaktion für Hunde und Katzen

Großbritannien will Haustiere aus einem Tierheim in Kabul retten. Die dort untergekommenen Hunde und Katzen sollen per Charterflug außer Landes gebracht werden. Nach einer langen Debatte genehmigt die Regierung die Rettungsaktion.

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Der britische Ex-Soldat, Paul Farthing, leitet das Tierheim und will sich für die ihm angetrauten Hunde und Katzen einsetzen.

Afghanistan: Visa für Tierheim-Mitarbeiter und Familien

Der britische Verteidigungsminister, Ben Wallace, gibt die Zusage bei Twitter: „Wenn er mit seinen Tieren kommt, werden wir einen Slot für sein Flugzeug finden“. Damit kommt er auch der Kritik vieler Tierschützer nach. Zuvor hatte Wallace noch erklärt, er würde „Tieren keinen Vorrang vor verzweifelten Männern, Frauen und Kindern, die an die Tür klopfen“ gewähren.

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Insgesamt ist geplant, 140 Hunde und 60 Katzen zu transportieren. Doch damit nicht genug! Mit dem Flugzeug sollen auch 68 Menschen aus Kabul kommen, darunter die Mitarbeiter des Tierheims und deren Familienmitglieder.

Afghanistan: Rettungsaktion erntet heftige Kritik

Doch jetzt kommt die Kritik von allen Seiten. Auf Twitter werden Stimmen laut, dass jetzt ein paar Hunde gerettet werden, obwohl in Kabul tausende Menschen um ihr Leben bangen. „Ich will das nicht mehr mit dieser Welt“, twittert eine Userin erbost. Farthing argumentiert dagegen in einem Tweet, dass die Tiere an Bord sowieso im Frachtraum des Flugzeugs unterkommen, und so keinem Menschen den Platz wegnehmen würden.

Andere Kritiker haben ebenfalls deutliche Meinungen zu der Aktion. „Katzen und Hunde sind willkommen! Die Leute sollen lieber ihr Land verteidigen!“ Es gibt jedoch auch Lob auf Twitter. Viele finden die Aktion klasse – „endlich mal gute Nachrichten“. (mbo)