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9-Euro-Ticket: Endlich offiziell! Nachfolger soll kommen

Deutsche Bahn: Die Geschichte des deutschen Eisenbahnkonzerns

Deutsche Bahn: Die Geschichte des deutschen Eisenbahnkonzerns

52 Millionen Mal wurde das 9-Euro-Ticket in den Monaten zwischen Juni und August gekauft. Seit dem Ende wird hitzig über einen Nachfolger diskutiert. Jetzt ist eine Entscheidung gefallen!

Doch wie soll der Nachfolger des 9-Euro-Ticket aussehen und wer bezahlt das neue Angebot? Diese Fragen sollten am Montag (19. September) auf einer Sonderkonferenz der Verkehrsminister geklärt werden.

9-Euro-Ticket: Entscheidung eindeutig – Nachfolger kommt!

Um 14.30 Uhr startete die große Diskussionsrunde von Bund und Länder. Bis dahin war noch nicht mal sicher, ob es überhaupt ein neues Angebot für Bus und Bahn geben werde. Doch kurz nach der Eröffnung fiel eine Abstimmung mit 16:0 Stimmen eindeutig aus. Die Länder wollen ein neues Ticket, wie „focus.de“ berichtet.

9-Euro-Ticket bekommt einen Nachfolger.
9 , 29-, 49-Euro-Monatsticket – Wie sieht der Nachfolger des 9-Euro-Tickets aus? (Symbolbild) Foto: IMAGO / Wolfgang Maria Weber

Wie genau der Nachfolger aussehen soll, ist jedoch immer noch nicht klar. Im Vorfeld gab es etliche Vorschläge: von 29 bis 69 Euro im Monat bis hin zu einem 365 Euro-Jahresticket. Nun soll sich eine Arbeitsgruppe mit dem Bund zusammentun, um bis zum 12. Oktober konkrete Beschlüsse festzulegen. Ambitioniertes Ziel sei es, zum 1. Januar ein neues Ticket auf den Markt zu bringen.

Streit ums Geld hält an – Bund und Länder weiter uneinig

Doch die größte Streitfrage geht auch heute in eine weitere Runde. Wie schon beim 9-Euro-Ticket streiten Bund und Länder über die Finanzierung. „Alle Länder wollen ein Nachfolge-Ticket mittragen“, versicherte die Vorsitzende und Grünen-Politikern Maike Schaefer. Die Politikerin betonte jedoch vor allem mit Blick auf die gestiegenen Energiekosten: „Der Bund muss sich genauso beteiligen wie die Länder. Das bisherige Geld vom Bund reicht nicht mal für den Status Quo“, sagt Schaefer angesichts der steigenden Energiekosten.


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Der Bund versicherte zunächst 1,5 Milliarden Euro für ein solches Projekt zur Verfügung zu stellen, wenn sich die Länder entsprechend finanziell beteiligen würden. Den Bundesländern ist das jedoch zu wenig. Bundesverkehrsminister Volker Wissing lässt sich zunächst jedoch nicht zu einer Zusage für zusätzliche Erhöhungsmaßnahmen verleiten, wie aus dem Bericht von „focus.de“ hervorgeht.

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