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Shirin David kann ihre Wut nicht mehr zurückhalten: „Misogyner Dreck“

Shirin Davids Auftritt bei „Wetten, dass…“ sorgte für Aufruhe. Nun meldet sich die Rapperin mit neuen Vorwürfen zu Wort.

© imago images/Eventpress

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Sie ist eine der bekanntesten Rapperin Deutschlands und fungiert als Sprachrohr der jungen Generation. Shirin David ist ganz oben auf der Karriereleiter angekommen. Mit Hit-Singles wie „Lächel Doch Mal“, „Gib ihm“ und „Ich darf das“ stürmte die 28-Jährige die deutschen Charts. Nachdem David im Jahr 2017 in der Jury der RTL-Show „Deutschland sucht den Superstar“ saß, begeistert die Rapperin Fans in diesem Jahr als Coach des Prosieben-Hits „The Voice of Germany„.

David bezeichnet sich bekanntermaßen als Feministin und spricht in ihren Songs regelmäßig gesellschaftlich relevante Themen an. Zuletzt sorgte die Rapperin mit ihrem Auftritt bei „Wetten, dass…“ für Aufsehen. Die Musikerin wehrte sich gegen Vorurteile, die Thomas Gottschalk ihr entgegen brachte. Für diesen Einsatz wird David in den sozialen Medien von Mitgliedern der Gen Z zelebriert. Doch damit nicht genug, ein weiteres Ereignis brachte die Rapperin nun zur Weißglut.

Shirin David kann es nicht fassen

Mit ihren 6.5 Millionen Instagram-Followern teilt Shirin David nun ein Fahrstuhlfoto, dessen Beschriftung es ganz schön in sich hat. In eine dicke Jacke eingepackt und mit flauschigen Ohrenschützern versehen, posiert die Rapperin im Spiegel eines Fahrstuhls. Der freundlich wirkende Blick der Musikerin täuscht jedoch, innerlich kocht die „The Voice“-Jurorin nämlich vor Wut. David ist zu einem Drehtermin zu spät gekommen, da sie an dem Tag vor Müdigkeit nicht aus dem Bett gekommen ist. So weit, so gut. Doch die Reaktion einer Managerin auf die Verspätung, kann die Rapperin kaum fassen.

Die Managerin kommentierte das verspätete Ankommen mit den Worten: „Deswegen arbeite ich nur mit Männern, weil es Männern scheißegal ist, wie sie aussehen.“ David traut ihren Ohren kaum und macht ihrer Wut in einer Instagram-Story Luft: „Misogyner Dreck kommt grundsätzlich nicht nur von Männern und viele Frauen […] in dieser Industrie sind ein Riesenproblem und ebenfalls ein großer Grund, warum es so lange dauert etwas zu verändern. Plus, weshalb ständig nur männliche Künstler gepusht, gefördert und gesehen werden.“ David scheint es sehr wichtig zu sein, ihre Reichweite auch für aktivistische Zwecke zu nutzen.


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Abschließend teilt David ein Foto von sich auf der allseits bekannten „Wetten, dass…“-Couch, auf dem sie genüsslich zufrieden vor sich hin grinst. Ihren Standpunkt hat die Rapperin in dieser Woche wohl jedem klar gemacht.