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„Rehragout Rendezvous“: Mit dem Buch hat der neue Eberhofer-Film wenig zu tun

Donnerstag (10. August 2023) kommt der neuer Eberhofer-Krimi „Rehragout Rendezvous“ in die Kinos. Mit der Romanvorlage hat er wenig gemein.

Rehragout
u00a9 IMAGO/Future Image

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Endlich ist er da: „Rehragout Rendezvous“. Der neunte Film aus der Krimi-Reihe von Rita Falk läuft am Donnerstag (10. August 2023) in den deutschen Kinos an. Wer jetzt aber erwartet, dass der Film sich nah an der Buchvorlage entlanghangelt, wird enttäuscht werden.

Mit der Geschichte von Rita Falk hat der Kinofilm nämlich nur wenig zu tun. Doch umreißen wir kurz den Fall im Buch. Dorfpolizist Frank Eberhofer wird mit einem mysteriösen Fall konfrontiert. So nervt ihn die Mooshammer Liesl, dass der Steckenbiller Lenz verschwunden sei. Zunächst will er es nicht so recht glauben, als dann jedoch zufällig ein Goldzahn auf einem Feld gefunden wird, nimmt der Fall Fahrt auf. Doch damit nicht genug. Susi Gmeinwieser, die langjährige Freundin von Frank Eberhofer wird zur stellvertretenden Bürgermeisterin ernannt. Plötzlich unter seiner Susi zu arbeiten, das hatte sich Eberhofer ganz anders vorgestellt. Und nun zu „Rehragout Rendezvous“ im Kino.

„Rehragout Rendezvous“: Film weicht stark vom Buch ab

Schon der Anfang stellt die Geschichte auf den Kopf. So ist es nicht etwa die Mooshammer Liesl, die den Verlust des Steckenbiller Lenz meldet, sondern die Tochter und die Schwiegertochter des Vermissten. Dazu kommt, dass der Fall nicht etwa durch einen Goldzahn ins Rollen kommt, sondern weil dem Eberhofer rein zufällig ein Rabe samt abgerissenem Ohr im Schnabel vor die Windschutzscheibe seines Streifenwagens kracht.

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Zudem nimmt die Beziehungsproblematik zwischen Franz Eberhofer und seiner Susi einen viel höheren Stellenwert im Film, als im Buch ein. Wobei besonders die Erektionsstörungen, unter denen Eberhofer seit der Beförderung seiner Liebsten leidet, großen Raum bekommen.

Wo sind Sushi und Panida geblieben?

Gar keinen Raum im Film bekommt dafür die Familie von Franz‘ Bruder Leopold. So sind dessen Frau Panida und Töchterchen Sushi über Weihnachten nach Bangkok geflogen. Zurück kommen sie jedoch nur schwerlich, schließlich ist in Thailand ein Virus ausgebrochen. Im Film wird dieser Teil der Geschichte komplett ausgespart.

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Im Film, dafür aber nicht im Buch enthalten, ist dagegen Susis Alleingang zur Verschönerung von Niederkaltenkirchen. Errichtet sie doch quasi als letzte Amtshandlung die „Seele von Niederkaltenkirchen“, eine riesige Leberkäs-Statue, die schließlich zum Social-Media-Hotspot wird. Das Buch dagegen endet mit einem gemeinsamen Kuchenessen in der Eberhofschen Küche.


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Nun bitte nicht falsch verstehen: Der Film ist trotz der Abweichungen zur Romanvorlage extrem gelungen. Die drei Hauptdarsteller Lisa Marie Potthoff (spielt die Susi), Sebastian Bezzel (spielt den Eberhofer) und Simon Schwarz (spielt den Rudi Birkenberger) harmonieren auch im neunten gemeinsamen Fall wieder genial. Die Lacher sitzen an den richtigen Stellen, gut anderthalb Stunden beste Kinounterhaltung.