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Netflix: Diese Szenen aus „Harry und Meghan“ sollten eigentlich nie gezeigt werden

Netflix sorgt mit „Harry und Meghan“-Doku für Gesprächsstoff und verwendet dafür Szenen, die eigentlich nie gezeigt werden sollten.

© Netflix, Prinz Harry, Meghan Markle

Das sind die Royals

Sie füllen Zeitungen und Klatschblätter: die britischen Royals.Doch wer ist wer im englischen Königshaus.

Nach dem großen Erfolg um die Eigenproduktion „Wednesday“ sorgt Netflix jetzt mit dem sechsteiligen Doku-Format „Harry und Meghan“ für Gesprächsstoff. Während die Zuschauer in der schaurigen Comedy-Serie eine ganz neue Seite von Wednesday Addams erleben, haben Prinz Harry und Meghan Markle einen ganz ähnlichen Wunsch. Mit dem kleinen Unterschied, dass Jenna Ortega in ihrer Rolle als Wednesday für Begeisterung sorgt, die Royals-Aussteiger aber eher für Diskussionen.

Meghan und Harry wollen ihre Geschichte erzählen und das aus ihrer eigenen Perspektive. Dafür wirft Netflix auch einen Blick in die Vergangenheit – und zeigt Szenen, die nicht hätten gezeigt werden sollen.

Netflix sorgt mit „Harry und Meghan“-Szene für Aufsehen

In Folge eins von „Harry und Meghan“ geht es auch um die verstorbene Mutter von Prinz Harry, die über Jahre hinweg von Paparazzi gejagt wurde. Ihr letztes Ausweichmanöver endete mit ihrem Tod. Über ihre Erfahrungen mit der Presse sprach Lady Diana zuvor auch in dem „Panorama“-Interview der BBC, auf das Prinz Harry jetzt Jahre später bei Netflix hindeutet.

Im Anschluss zeigt der Streaminganbieter das Filmmaterial auf dem Lady Diana sagt: „Wenn ich meine öffentlichen Aufgaben habe, verstehe ich, dass ich fotografiert werde, wenn ich aus dem Auto steige. Aber eigentlich werde ich jetzt schon fotografiert, wenn ich aus meiner Tür, meiner Haustür, gehe. Ich weiß nie, wo ein Objektiv sein wird.“

Netflix zeigt BBC-Interview, Sender zeigt sich unschuldig

Auch Prinz Harry und Meghan Markle fühlten sich in ihrer gemeinsamen Zeit in England ständig verfolgt und von Kameras beobachtet. Es wird deutlich, die beiden ziehen eine klare Verbindung zwischen Dianas Leben und ihrem eigenen.

Besonders brisant an den Sequenzen ist die Tatsache, dass das Interview eigentlich nicht mehr weiterverbreitet werden sollte. So zumindest versprach es die BBC. Grund dafür ist die betrügerische Herangehensweise des Journalisten Martin Bashir, mit der er Lady Diana ihre Antworten entlockt hatte. Jahre später entschuldigte sich der Sender und versprach, das Interview nicht mehr zu zeigen.


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Prinz William hatte dafür plädiert, dass das Format nie wieder gezeigt werden sollte, weil es jahrelang ein falsches Bild seiner Mutter vermittelt hätte. Umso überraschender ist es, die Aufnahmen jetzt doch wieder zu sehen. Wie „Daily Mail“ berichtet, sei Netflix durch eine lange bestehende Vereinbarung mit dem Sender in Besitz der Szenen gekommen. Die Entscheidung, das Interview zu zeigen, liege bei Netflix, die BBC würde auch weiterhin Wort halten, gab ein Sprecher bekannt.