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Florian Silbereisen: Auftritt mit Beatrice Egli sorgt für Aufruhr – „Verrückt, was hier passiert“

Florian Silbereisen und Beatrice Egli erhitzen mit ihrem gemeinsamen Auftritt die Gemüter. Im Netz entfacht eine riesige Diskussion.

© IMAGO/Future Image

Das ist Florian Silbereisen

Ihr gemeinsamer Auftritt sollte die Fanherzen höher schlagen lassen: Für den „großen Schlagerabschied“ von Jürgen Drews sind Beatrice Egli und Florian Silbereisen ein weiteres Mal im Duett aufgetreten. Dass die beiden ausgerechnet von einer engen Freundschaft singen, aus der schließlich die große Liebe wird, ist wohl kein Zufall. Seit Jahren kursieren Gerüchte um eine romantische Beziehung der beiden Musiker.

Nun sorgt die Performance von Florian Silbereisen und Beatrice Egli allerdings für großen Ärger unter den Schlager-Fans. In den sozialen Netzwerken entfacht eine hitzige Diskussion, die dem leidenschaftlichen Auftritt der Zwei einen bitteren Beigeschmack verleiht.

Florian Silbereisen und Beatrice Egli schreiben „1000 und 1 Nacht (Zoom!)“ um

Sie liegen sich in den Armen, grinsen bis über beide Ohren und flirten, was das Zeug hält. Wenn Florian Silbereisen und Beatrice Egli die Zeilen „Tausendmal berührt, tausendmal ist nix passiert. Tausend und eine Nacht und es hat ‚Zoom‘ gemacht“ singen, sprühen die Funken. So auch beim Schlagerabschied von Jürgen Drews, der am 14. Januar in der ARD ausgestrahlt worden ist.

Wie schon bei ihrer Performance in der „Die Schlager des Sommers 2022“-Show haben Beatrice und Florian den Songtext von Klaus Lage auch dieses Mal etwas verändert. Statt „Erinnerst du dich, wir haben Indianer gespielt und uns an Fasching in die Büsche versteckt“ singen Silbereisen und seine enge Freundin: „Erinnerst du dich, wir haben zusammen gespielt und uns an Fasching in die Büsche versteckt.“ Der Begriff „Indianer“ gilt als rassistisch, da er eine Fremdbezeichnung der Kolonialisten gewesen ist und somit für die Ausrottung indigener Volksgruppen steht.

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Florian Silbereisen empört Fans: „Ich fand es unmöglich!“

Für die zeitgemäße Anpassung des Textes erhält das Duett jedoch gemischte Reaktionen. Die einen loben Beatrice Egli und Florian Silbereisen dafür, von den anderen hagelt es böse Kritik. Unter einem Instagram-Post des SWRs entfacht deshalb eine riesige Diskussion zwischen den Fans, wie zahlreiche Kommentare zeigen:

  • „Das heißt ‚Indianer gespielt‘! Und sonst nichts! Dann sollen sie das Lied halt nicht singen.“
  • „Ich fand es unmöglich! Das ist ein Kultschlager und soll bleiben, wie er ist! Verrückt, was hier passiert.“
  • „Ich werde auch weiterhin ‚Indianer‘ singen, finde es komplett übertrieben, dass so eine Welle gemacht wird.“
  • „Das ist Bestandteil unserer Kindheit! Was soll das?!“

Doch genauso viele Nutzer machen sich für die Aktualisierung des Songtextes stark. „Das Wort ‚Indianer‘ ist nun mal keine Selbstbezeichnung der indigenen Völker und damit zurecht umstritten. Wer sich mal genauer mit dem Thema Kolonialismus und Co auseinandergesetzt hat, weiß das“, heißt es von einem Fan. Ein anderer fügt hinzu: „Mir fehlen einfach die Worte… Wie oft wurden schon Songtexte umgetextet und kein Mensch hat sich beschwert. Ausgerechnet bei Florian und Beatrice macht man jetzt eine große Welle. Ich bin sowas von wütend und traurig.“


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Ein dritter Fan fasst die Debatte ziemlich treffend zusammen: „Lustig, wie hier alle ausflippen, weil ein Wort in einem Lied geändert wurde. Habt ihr sonst keine Probleme? „