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„ESC 2023“ mit Ikke Hüftgold? „Was die Jury entscheidet, ist zweitrangig“

Fährt Ikke Hüftgold für uns zum ESC 2023 nach Liverpool? Wir haben mit dem Ballermann-Star gesprochen. Die Chancen stehen 50:50.

© IMAGO / Revierfoto

Das ist der ZDF-Fernsehgarten

Der ZDF-Fernsehgarten ist eine der beliebtesten deutschen TV-Shows. Seit über 30 Jahren gibt es die bunte Mischung aus Musik und Service.

Er wäre wohl einer der außergewöhnlichsten Kandidaten, der jemals für Deutschland zum „Eurovision Song Contest“ gefahren ist. Mit seinem Song „Lied mit gutem Text“ hat sich Ballermann-Star Ikke Hüftgold für den Vorentscheid zum ESC 2023 beworben.

„Wir brauchen endlich mal ein Lied ohne Saufen. Wir brauchen endlich mal ein Lied ohne Sex. Wir brauchen endlich mal ein Lied ohne Drogen. Endlich mal ein Lied mit gutem Text“, heißt es in Hüftgold Song. Und der Mann, der im echten Leben Matthias Distel heißt, meint das vollkommen ernst, wie er im Gespräch mit dieser Redaktion betont.

Fährt Ikke Hüftgold für Deutschland nach Liverpool?

„Letztes Jahr war nicht von Erfolg gekrönt. Schlimmer geht’s nicht mehr. Von daher ist jetzt Zeit für Ikke Hüftgold. Das ist vollkommen ernst gemeint. Wenn der NDR den Mut hätte, mich zu nehmen. Dann werde ich um mein Leben singen“, so der Mann, der dieses Jahr mit dem Lied „Layla“ den Sommerhit schlechthin schrieb.

Und genau dieses Lied könnte ihm nun auch den Weg nach Liverpool ebnen. „Es war ein besonderes Jahr und ich glaube, das weiß auch der NDR. Das wissen auch viele andere. Da sind viele Türen durch aufgegangen. Sie wollen diverser werden und ich würde mich freuen, wenn sie einen aus unserer Zunft nehmen würden“, so Hüftgold.

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Und die Chancen stehen gar nicht mal schlecht, so will der NDR aus dem Debakel des vergangenen Jahres gelernt haben und nicht mehr nur auf Künstlerinnen und Künstler setzen, die „radiotauglich“ seien. „Tatsächlich waren die Chancen letztes Jahr von vornherein null, weil das Auswahlverfahren ein ganz anderes war. Dieses Jahr schätze ich die Chancen tatsächlich 50:50 ein. Der NDR hat angekündigt, acht, vielleicht auch zehn Acts zu nehmen, und die sollen sehr divers sein. Das heißt, am liebsten aus allen Genres. Das würde bedeuten, dass der Schlager oder der Partyschlager oder vielleicht auch beides dabei ist“, ist Ikke zuversichtlich.

Die Platzierung ist egal

Die Platzierung ist ihm dabei aber herzlich egal, so der Sänger, der auch schon mit Hits wie „Dicke Titten, Kartoffelsalat“ oder „Ich schwanke noch“ Erfolge feiern konnte. Hüftgold: „Wenn ich nach Liverpool fahre, ist auch der letzte Platz für mich in Ordnung. Mir wäre es sogar lieb, wenn es unter dem letzten Platz noch einen Platz tiefer ginge, das wäre dann auch wieder außergewöhnlich. Aber das Ziel ist erst mal der deutsche Vorentscheid. Ich bereite mich immer auf das nächste Ziel vor. Ich will die Bühne abreißen und dass die Leute, die den Partyschlager hassen, trotzdem aus Versehen lachen müssen. Was die Jury oder das Publikum entscheidet, ist zweitrangig, weil ich der erste Ballermann-Typ wäre, der auf der ESC-Bühne stattfindet.“


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Und der NDR? Der äußerte sich auf Nachfrage dieser Redaktion noch sehr zurückhaltend: „Im Moment geht es darum, die Songs, die für den Vorentscheid vorliegen, zu hören und beurteilen. Wer tatsächlich beim Vorentscheid dabei ist, werden wir im kommenden Jahr im Vorfeld der Show veröffentlichen. Bis dahin bitten wir noch um Geduld.“ Jetzt heißt es also Daumen drücken für Ikke.