Beatrice Egli spricht über Bühnenabschied und die Liebe: „Habe den Boden unter den Füßen verloren“

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Beatrice Egli war am Freitag , 06.05., zu Gast im „Kölner Treff“ im WDR. Dort ging es unter anderem um die Liebe.

Während Fernsehmoderatorin Bettina Tietjen, die ebenfalls in der Sendung zu Gast war, ganz entspannt aus dem Nähkästchen plauderte, hielt sich Beatrice Egli eher bedeckt. Dann ließ sich die Sängerin aber doch noch zu dem ein oder anderen überraschenden Statement hinreißen.

Beatrice Egli spricht im „Kölner Treff“ über ihre Kindheit und ihr Privatleben

In WDR-Format „Kölner Treff“ erlebt das Publikum Beatrice Egli am späten Freitagabend offen wie lange nicht – wenn auch vorerst zögerlich. In der Sendung, die nun in der WDR-Mediathek abrufbar ist, spricht die Sängerin mit Moderatorin Bettina Böttinger und den übrigen Gästen, darunter auch Comedian Atze Schröder, über eine breite Vielfalt an Themen. Dabei geht es unter anderem um ihre Jugend.

„Du hast bis 28 Jahren zu Hause gewohnt“, sagt Moderatorin Bettina Böttinger an Egli gewandt, als es um Jungs-Geschichten geht. Quatsch, lenkt Egli sein, sie sei mit 20 Jahren nach Hamburg gegangen und habe dort viel erlebt – beispielsweise den Kiez kennengelernt. Was das genau bedeutet, überlässt die Sängerin dann aber lieber der Fantasie des Publikums. Wer sich also Informationen über ihren ersten Freund oder Ähnliches erhofft hat, schaut in die Röhre!

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Schlagersängerin Beatrice Egli litt lange unter Bodyshaming: „Du bist einfach zu dick“

Angesprochen auf ihr Album und „die Beatrice Egli Show“ kommt sie dann schon etwas mehr aus sich heraus: „Es fühlt sich gut an. Natürlich bleibt die Aufregung. Ich glaub, das ist ein Dauerzustand, den ich kenne“, so die Sängerin. Der Weg zum Erfolg sei jedoch steinig und schwer gewesen. Umso mehr freue sie sich über das positive Feedback, das sie nach der ersten Sendung erhalten habe. „Ich genieße den Erfolg und bin dankbar dafür“.

Als es um das Thema Bodyshaming geht, das Egli auch in ihrer Single „Ganz egal“ thematisiert, wird die 33-Jährige emotional. Sie habe den Song geschrieben, weil sie wortwörtlich ein Lied davon singen könne. Schon früh habe sie ihre ersten negativen Erfahrungen gemacht. „Ich musste mit 18 schonmal ganz heftig spüren, [wie es ist,] wenn jemand deinen Körper öffentlich kritisiert und sagt: ‚Du bist einfach zu dick!‘“ In einer Casting-Sendung sei sie auf ihr Äußeres reduziert worden. Man habe ihr gesagt, sie müsse abnehmen, sie sei zu weiß und müsse ins Solarium.

Beatrice Egli wünscht sich mehr Solidarität unter Frauen

Heute weiß die Sängerin, dass sie die nicht ändern kann, nur ihre Einstellung. „Ich kann nur mich ändern, dass mich das nie wieder trifft, das mein Leben dafür nie wieder leiden muss. Oder dass ich dafür meinen Körper hinterfrage, der gesund ist.“ Heute sei sie stolz auf sich und habe sich lieben gelernt. Doch ihre Reise der Selbstakzeptanz sei noch nicht abgeschlossen: „Selbstliebe bleibt ein Prozess“. Ihre Familie habe ihr jedoch immer vorgelebt, sie selbst zu sein. Das habe ihr viel Kraft gegeben.

Dann geht es um Hass im Internet. Der treffe meist Frauen, findet Moderatorin Bettina Böttinger. Das Netz sei ein Ort der Frauenfeindlichkeit. Egli sieht das ein wenig anders: In gewisser Weise seien Frauen selbst das Problem, so die Sängerin: „Ich finde, Frauen gegeneinander können ganz schön hart sein.“ Man könne von Männern lernen, sich gegenseitig mehr zu unterstützen.

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Beatrice Egli über Matterhorn-Abenteuer: „Sonst bist du vielleicht nicht mehr am Leben“

Auch über ihre Matterhorn-Tour spricht die Sängerin: „Es kam die Pandemie, für mich habe ich gefühlt den Boden unter den Füßen verloren – nämlich den Bühnenboden, der mir natürlich fast ein Jahrzehnt mein Leben war. Mein Zuhause.“ Da ihr Motto sei, sich nicht auf das Unmögliche zu konzentrieren, sondern das zu sehen, was möglich sei, habe sie sich daher ihrem Traum gewidmet, das Matterhorn zu besteigen. Eine unglaubliche Erfahrung: „Da geht’s um dein Leben, sonst bist du vielleicht nicht mehr am Leben.“ Das rücke die Dinge in eine ganz neue Perspektive, so Egli. Und weiter: „Es geht nur um den nächsten Schritt. Das hat mir so viel für mein Leben gegeben.“

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Bevor es mit dem nächsten Gast weitergeht, möchte Böttinger wissen, was es mit Eglis Kette auf sich hat, an der ein Schloss hängt. Die lacht verlegen und winkt ab. Der ungewöhnliche Schmuck habe nichts mit einem potenziellen Freund zu tun, lässt sie durchblicken. Damit ist klar: Beatrice Egli bleibt Beatrice Egli – und die behält manche Dinge eben doch am liebsten für sich!

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