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„Bares für Rares“: Kandidatin will Fälschung verkaufen – Horst Lichter muss durchgreifen

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Eine Fälschung hatte Horst Lichter auch noch nicht oft bei „Bares für Rares“. Foto: Screenshot ZDF

Er war fast zu schön, um wahr zu sein. Einen Brieföffner des berühmten russischen Goldschmiedes Fabergé wollte Teresa Beck-Babajanyan am Dienstag bei „Bares für Rares“ verkaufen.

Doch die Expertise von „Bares für Rares“-Expertin Heide Rezepa-Zabel endete ganz anders, als es sich die Schlossführerin aus Schwerin erträumt hatte.

„Bares für Rares“: Fabergé-Brieföffner sorgt für Wirbel

Von ihrem Mann habe sie den edlen Brieföffner bekommen, berichtet Teresa Beck-Babajanyan. Dieser sei häufig beruflich auf Reisen und habe ihn ihr als Geschenk zum dritten Hochzeitstag mitgebracht.

Ein ganz schön edles Geschenk, könnte man meinen. Schließlich kosten Brieföffner der Luxus-Marke gerne mal ein paar Tausend Euro.

Doch je näher Heide Rezepa-Zabel sich den Fabergé-Brieföffner ansah, desto skeptischer wurde die Kunsthistorikerin. So würden die Marken, die auf dem Brieföffner verewigt wurden, nicht zusammen passen.

Zeitlich, so Rezepa-Zabel würden diese im Widerspruch stehen, dürften bei einem echten Fabergé-Brieföffner also nicht zusammen auftreten.

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Das ist „Bares für Rares“:

  • „Bares für Rares“ ist eine Trödelshow
  • Die Sendung wird seit 2013 im ZDF ausgestrahlt
  • Moderiert wird sie von Horst Lichter
  • Die Anmeldung erfolgt online
  • Es besteht ein fester Pool der „Bares für Rares“-Händler und Experten
  • Zu denen gehören unter anderem Daniel Meyer, Fabian Kahl oder Susanne Steiger
  • Gegen die Show wurden immer wieder Fake- und Betrugs-Vorwürfe laut. Sie konnten nie bewiesen werden
  • Trotz Corona wurden auch 2021 neue Folgen produziert

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Der Kunsthistorikerin blieb also nur ein Schluss: „All diese vielen kleinen Details weisen darauf hin, dass es sich hier um eine Nachahmung, eine Fälschung handelt.“

„Bares für Rares“: Horst Lichter wird deutlich

„Oha“, ist Horst Lichter überrascht. Das gibt es schließlich auch nicht häufig bei „Bares für Rares“. Doch so sympathisch ihm auch die Verkäuferin ist – er muss durchgreifen. „Wenn es eine Fälschung ist, darf man es eigentlich nicht in den Handel bringen“, so der 59-Jährige. Und weiter: „Sei nicht böse mit uns.“

Und Teresa Beck-Babajanyan? Die ist völlig perplex ob der neuen Erkenntnisse. „Dann muss ich das meinem Mann sagen, dass er wahrscheinlich dann wirklich einer Fälschung aufgesessen ist.“

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Zuletzt wollte eine Frau ihren Ring geradezu verramschen. Doch das ließen die Händler nicht zu.