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Deutscher Fernsehpreis: ARD schneidet Luke Mockridge einfach aus der Show

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  • Luke Mockridge und Claus Kleber aus Show geschnitten
  • WDR bezieht Stellung

Düsseldorf. 

Nachdem der Deutsche Fernsehpreis länger nicht auf einem populären Sendeplatz ausgestrahlt wurde, hat sich die ARD in diesem Jahr wieder dazu entschlossen, den Preis im TV zur besseren Sendezeit auszustrahlen. Doch nicht für alle Preisträger war Platz ein Gewinn. Für Luke Mockridge zum Beispiel. Der produzierende Sender WDR begründet diese Entscheidung mit einer Überlänge der Show.

ARD sendet Deutschen Fernsehpreis auf Spartensender One

An die Tatsache, dass der Deutsche Fernsehpreis im TV-Programm in den letzten Jahren nicht mehr an vorderster Front lief, hat sich die gesamte Branche ja bereits gewöhnt. So gesehen, war es ein gern angenommenes Signal, dass die diesjährige Verleihung zumindest auf ARD-One einen Sendplatz bekommen hat.

Luke Mockridge und Claus Kleber fallen Aussortierwahn zum Opfer

Bei der Ausstrahlung am späten Donnerstagabend fielen gleich mehrere TV-Stars der Kürzung zum Opfer. Darunter auch Luke Mockridge, der als bester Moderator ausgezeichnet werden sollte, das berichtet dwdl.de. Mockridge wäre zwar sowieso nicht persönlich anwesend gewesen, bedankte sich aber per Skype-Botschaft bei der Jury.

Die Szene wurde jedoch im TV nicht ausgestrahlt.

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ARD-One zeigt Laudatio von Claus Kleber nicht im TV

Auch die komplette Laudation von Claus Kleber blieb den Zuschauern am Donnerstag vorenthalten. Doch wie kommt es, dass der WDR den Moderatoren den Auftritt verwehrte?

WDR: „Live- oder Komplettübertragung der Veranstaltung auf One nicht vorgesehen“

„Eine Live- oder Komplettübertragung der Veranstaltung auf One war gar nicht vorgesehen, weil sie von wdr.de im Live-Stream komplett abgebildet wurde“, erklärte eine WDR-Sprecherin am Freitag auf DWDL.de-Nachfrage.

Das sei auch der Grund dafür, dass einzelne Passagen beziehungsweise Kategorien bei One nicht im Zusammenschnitt enthalten waren, so die Sprecherin.

Stattdessen sagte der Sender dazu, dass Zuschauer mittels einer Einblendung auf die Website des Fernsehpreises hingewiesen wurden, dort seien sämtliche Gewinner zu finden. (mj)