Das aktuelle Wetter NRW 15°C
Bauunternehmen

Wittke betreut Neubau von Stadien in Algerien

31.05.2009 | 23:55 Uhr

Düsseldorf. Oliver Wittke heuert in der Baubranche an. Der ehemalige NRW-Bau- und Verkehrsminister wird parallel zu seiner Tätigkeit als Landtagsabgeordneter zum 1. Juni Geschäftsführer des Duisburger Bauunternehmens Hellmich. Er wird dabei unter anderem den Neubau von Stadien in Algerien betreuen.

Der ehemalige Bauminister von Nordrhein-Westfalen, Oliver Wittke (CDU). Foto: ddp

Der ehemalige Bauminister von Nordrhein-Westfalen, Oliver Wittke (CDU), heuert parallel zu seiner Tätigkeit als Landtagsabgeordneter in der Baubranche an. Wittke wird zum 1. Juni Geschäftsführer der Bauunternehmung Hellmich in Duisburg.

Der CDU-Politiker bestätigte am Samstag gegenüber der WAZ einen entsprechenden Medienbericht. Er werde im Bereich Projektentwicklung tätig sein und sich unter anderem um den Neubau von Stadien in Algerien kümmern, erklärte der Ex-Minister. Sein Landtagsmandat – nach seinem Sturz als Bau- und Verkehrsminister hat die CDU-Landtagsfraktion ihn zu ihrem wirtschaftpolitischen Sprecher gemacht – will der 42-Jährige parallel zu seinem neuen Vollzeitjob weiter ausüben. Ob er nach der Landtagswahl 2010 weiterhin Abgeordneter bleibe, „entscheidet der Wähler“, sagte Wittke der WAZ. Sein neuer Chef im Bauberuf ist Walter Hellmich, zugleich Präsident des MSV Duisburg.

Mit 109 km/h durch die Ortschaft gerast: Rücktritt

Wittke war im November 2008 mit 109 Stundenkilometern durch eine Ortschaft im Sauerland gefahren und geblitzt worden. Erlaubt waren 50 Stundenkilometer. Für zwei Monate wurde dem damaligen Verkehrsminister der Führerschein entzogen. Am 11. Februar trat er zurück, nachdem der Führerschein-Entzug und weitere Verkehrsvergehen von ihm bekanntgeworden waren. Anfang März hatte Ministerpräsident Rüttgers den CDU-Politiker Lutz Lienenkämper als neuen Verkehrs- und Bauminister zum Wittke-Nachfolger ernannt.

Mit Hintergrund von ddp.

Christoph Meinerz

Facebook
 
Kommentare
13.12.2010
16:51
Blockierter Kommentar.
von as | #40

Dieser Kommentar wurde von einem Moderator blockiert.

04.06.2009
15:20
Wittke betreut Neubau von Stadien in Algerien
von Abgebrühter Bruder | #39

Ist doch sehr praktisch für den Bauunternehmer HELLMICH. Sollten einmal Probleme finanzieller Art auftauchen, ist die politische Ebene nicht weit !!!

01.06.2009
21:58
Wittke betreut Neubau von Stadien in Algerien
von KLARTEXT | #38

zum Artikel im waz-Lokalteil von Gelsenkirchen
Typisch Wittke
http://www.derwesten.de/nachrichten/staedte/gelsenkirchen/2009/6/1/news-121476411/detail.html

Sehr gut, dank MdBs Stimme Wolfgang Meckelburg wissen wir also, dass viele Mitglieder des Landtages - also die vielen MdLs in den 16 Bundesländern - nur herumbellen wenn sie von viel Arbeit und der damit verbundenen Arbeitsbelastung mit ihrem Mandat (Full-Time-Job) sprechen.
„Ein Landtagsmandat lässt zeitlich viel mehr Spielräume als ein Bundestagsmandat.” Aha.
Nachteile für die Gelsenkirchener CDU erwartet Wolfgang Meckelburg also durch die zusätzliche Mehr-Belastung für den 42-jährigen Christdemokraten Oliver Wittke nicht: „Oliver ist ein Typ, der viele Termine braucht. Das war immer so.” Ebenfalls geht er davon aus, dass es sich bei der Hellmich-Stelle um eine „halbe Stelle” handelt.
Offenbar ist Meckelburg WO.M ! Da bin ich ! (WoM steht für Anpacken in Gelsenkirchen! - aber was hat er schon angepackt für Gelsenkirchen ?) von 1976 bis 1990 im öffentlichen Schuldienst, zuletzt als Oberstudienrat am Albert-Schweitzer-Gymnasium in Marl tätig gewesen, schon zu lange aus dem Schul-Job heraus um überhaupt zu wissen wie Arbeit in der heutigen Zeit aussieht. Eben abgehoben und abgeflogen nach Berlin in den Bundestag und somit von der Basis in Gelsenkirchen weit von Schuss.
Er meint offenbar das eine leitende Positionen wie ein Geschäftsführer in der überregional tätigen Bauindustrie mit überwiegender Auslandstätigkeit mal so eben zwischen Aufstehen, Zähneputzen und Frühstück zu erledigen ist.
Auf so einen Bolzen kann vermutlich nur ein ex-Oberstudienrat kommen.

Nachdem MdB Meckelburg offenbar auch alles mit Links macht, MdL Oliver Wittke reichlich Freizeit hat um Nebentätigkeiten auszuüben, werden wohl die anderen Politiker der CDU im Europäischen Parlament -EP -, die MdEPs-Abgeordneten Dr. Renate Sommer und Dr. Christoph Konrad wohl auch alles mit Links machen und somit offenbar sehr viel Zeit für ihre Nebentätikkeiten haben; oder ....?
Wenn man sich den Automatismus der Lobbisten in Straßbourg und Brüssel anschaut kann man leicht auf den Gedanken kommen. Der Gelsenkirchener Bürger kann es ja zeigen ob er den MdEPs seine Zustimmung am kommenden Sonntag erteilt: Denn dann ist Wahltag zum Europaparlament.

Die schnoddrige Aussage von Bauunternehmer Walter Hellmich, dass die Führerschein-Affäre von Oliver Wittke ihn übrigens überhaupt nicht stört mag ja seine persöhnliche Auffassung wiedergeben, aber „Im Gegenteil. Ich bin selbst kein Heiliger” läßt viel Interpretierspielraum: permanenntes zu schnell Fahren mit einem Kraftfahrzeug, bewusstes Ignorieren von Gesetze und Vorschriften auch mit einer Firma, kreativer Umgang mit Steuern ........
Oder wie ist die Aussage zu verstehen: „Im Gegenteil. Ich bin selbst kein Heiliger”.
Ich hätte so eine Aussage -wegen der späteren (Hinein-)Interpretation- nicht gemacht; aber offenbar sieht man das in gewissen Kreisen nicht so und nimmt so eine Sache (Aussage) sportlich.

01.06.2009
18:00
Wittke betreut Neubau von Stadien in Algerien
von ProSeko | #37

Wenn die CDU in NRW regiert wird alles besser. Schluss mit dem Filz, Schluss mit Politskandalen ... Und die Erde ist eine Scheibe.

Danke Olli für die Steigerung der Politikverdrossenheit. Und sollte die Fa. Hellmich mal pleite gehen, wird Rüttgers sie natürlich retten.

01.06.2009
13:25
Wittke betreut Neubau von Stadien in Algerien
von Manfred | #36

Wenn ich der Hellmich wäre hätte ich ihn im Duisburger Stadion fegen lassen,... Die Qualifikaiton hat er zwar nicht, aber er würde das schon packen...

In der Baubranche hat er sich ja seit dem Hans Sachs Haus einen Namen gemacht !!!

rofl

01.06.2009
13:24
Blockierter Kommentar.
von miriam.lessmann | #35

Dieser Kommentar wurde von einem Moderator blockiert.

01.06.2009
04:29
Wittke betreut Neubau von Stadien in Algerien
von dasKollektiv | #34

Himmel ***** und Zwirn, ist denn nicht bald Schuss mit den Versagern von CDU u. FDP ???????

01.06.2009
02:51
Wittke betreut Neubau von Stadien in Algerien
von Ex_Linker | #33

So ist das schon ein Kreuz mit dem Kreuz beim Wittke.

Aber es kommt der Tag. Da könnte man ihm seine Landtagspläne als mündiger EWähler einfach durchkreuzen.....

31.05.2009
12:50
Wittke betreut Neubau von Stadien in Algerien
von halali01 | #32

Nachtrag:Mein Großvater hat eimal gesagt:Wer nix wird ,wird Wirt.Oder aber ein selten dummer,gutbezahlter Polithansel.

31.05.2009
12:40
Wittke betreut Neubau von Stadien in Algerien
von halali01 | #31

Wenn er schon als OB eine Pfeife war,ist er ja jetzt am richtigen Ort.In der Wüste,um sich dort um den Neubau von Stadien zu kümmern.Man fasst es nicht.Leider wird dieser Höllenjob auch noch von uns Steuerzahlern finanziert.Zuweilen könnte man platzen vor lauter Wut.

Trackbacks

Die Trackback URL zu diesem Artikel ist: http://www.derwesten.de/services/trackbacks/article/349737/create

Umfrage
Rot-Grün in NRW will den Sonntags-Verkauf auf Trödelmärkten ausbremsen. Der Verkauf von Neuware soll eingedämmt werden. Was sagen Sie dazu?

Rot-Grün in NRW will den Sonntags-Verkauf auf Trödelmärkten ausbremsen. Der Verkauf von Neuware soll eingedämmt werden. Was sagen Sie dazu?

 
Aktuelle Fotos und Videos
Die wertvollsten Marken der Welt
Bildgalerie
Markenvergleich
"Lasst Opel nicht sterben"
Bildgalerie
Opel Bochum
Blockupy gegen Kapitalismus
Bildgalerie
Demonstration
Aus dem Ressort
Roermond plant Outletcenter in Duisburg und Werl
Handel
Das niederländische Outletcenter Roermond soll im Revier kopiert werden – in Duisburg und Werl. Die Industrie- und Handelskammern warnen vor Kaufdörfern, die Innenstädten und Vorort-Zentren zusätzlich Konkurrenz machen.
Die Hälfte der Züge im Bahn-Fernverkehr bleibt leer
Bahn
Die Bahn will ihre Auslastung steigern: Sie liegt im Fernverkehr derzeit bei 48 bis 49 Prozent. Zweites Problem: Derzeit sind die Züge zwar pünktlich wie nie - jedenfalls nach Darstellung des Unternehmens. Das wird aber mittelfristig kaum so bleiben, sagt Bahnchef Grube