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Bonifatiusschule gewinnt Integrations-Wettbewerb

08.05.2009 | 15:53 Uhr

Menden/Gütersloh. Die Bonifatiusschule in Menden gehört zu insgesamt neun Schulen aus ganz Deutschland, die den Integrations-Wettbewerb „Alle Kids sind VIPs” der Bertelsmann-Stiftung gewonnen haben.

Ina Menzer kommt zur Bonifatiusschule. Foto: ddp

Als Preis winkt jetzt ein Projekttag mit einem prominenten Botschafter des Wettbewerbs: Die Boxweltmeisterin Ina Menzer kommt zur Bonifatiusschule nach Menden.

Die Preisverleihung des Wettbewerbs erfolgte gestern durch den Vorstandsvorsitzenden der Bertelsmann Stiftung, Dr. Gunter Thielen, und seine Stellvertreterin Liz Mohn in Berlin. Marcus Köchling, der betreuende Lehrer der Bonifatiusschule, nahm den Preis für die Mendener entgegen.

Mit ihrem Wettbewerb hatte die Bertelsmann-Stiftung Schüler der Klassen fünf bis zwölf eingeladen, sich mit vorbildlichen Projekten für eine bessere Integration von Kindern und Jugendlichen aus Migrantenfamilien an ihrer Schule einzusetzen. Schließlich hatten sich über 100 Schulen mit ihren Initiativen beworben.

Die Bonifatiusschule hatte bei ihrem Projekt ein Sportfest für den benachbarten St.-Marien-Kindergarten gestaltet. Dabei sollten die Hauptschüler ihre Deutschkenntnisse spielerisch und in ungezwungener Atmosphäre verbessern: Sie erklärten den Kindergartenkindern an verschiedenen Stationen die Regeln der jeweiligen Sportübungen, gaben Hilfestellungen und überreichten Medaillen.

„Durch diese sprachlichen Anforderung haben die Schüler, von denen viele aus Einwandererfamilien kommen, erfahren, wie sinnvoll es ist, mit anderen in der deutschen Sprache zu kommunizieren”, heißt es in der Projekt-Beschreibung der Schule.

Pia Maranca

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Kommentare
28.06.2009
17:48
Bonifatiusschule gewinnt Integrations-Wettbewerb
von Alex gottfried | #3

Die bonifatius schule ist super cool

09.05.2009
13:55
Bonifatiusschule gewinnt Integrations-Wettbewerb
von Ruhrik | #2

Brasseur hat recht: Boxen ist kein Sport. Wenn die gesamte Aktivität darauf abzielt, den Organismus des Gegners so nachdrücklich zu beschädigen, dass der Körper mit dem Rückzug in den Schockzustand (KO) reagiert, dann nennt man das vorsätzliche Körperverletzung.
Frauen haben in der Geschichte der Menschheit immer das zivilisatorische, besänftigende Element der menschlichen Gesellschaft repräsentiert. Wenn sie jetzt selbst zu Gewalttätigkeit greifen, dann ist das - im wahrsten Sinne des Wortes - ein gewaltiger, zivilisatorischer Rückschritt.
Mit Emanzipation hat das jedenfalls nichts zu tun.

09.05.2009
12:04
Bonifatiusschule gewinnt Integrations-Wettbewerb
von Josef Katz | #1

Das einzige, was geschmacklos ist, das ist dieser brasseur !!! Wenn der diesen schönen Sport nicht mag, soll er sich doch in eine Ecke setzen und Billard schauen.
Ich bin jedenfalls dorch Ina Menzer zum Box-Sport gekommen. Und was Ina für andere Menschen tut, ist enorm.

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