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Wetter in NRW: Experten wagen Winter-Prognose – DAS ist nur ein schwacher Trost

Viele NRWler fragen sich: Wann hört dieses schlechte Wetter endlich auf und wann fängt der Winter an? Experten wagen nun eine Prognose.

Wetter in NRW
© imago/Eibner Europa

Wie du dich bei einem Unwetter richtig verhältst

Immer wieder toben starke Unwetter über Deutschland. Wer die Wetterlage auf die leichte Schulter nimmt, kann sich großen Gefahren aussetzen. Wir zeigen dir, wie du dich bei Unwettern richtig verhältst.

Mit dem Wetter in NRW ist das so eine Sache. Besonders zur Zeit herrschen draußen keine Bedingungen für zarte Gemüter. Kräftige Brisen, gefühlter Dauerregen und kaum Sonnenstrahlen am Himmel machen den Herbst nicht gerade angenehm. Viele haben daher die Herbstzeit bereits abgehakt und befinden sich gedanklich schon im Winter.

Spekulationen über das mögliche Winterwetter gibt es daher schon viele. Nun haben Experten eine neue Winterprognose gewagt.

Wetter in NRW: Mild oder doch nicht?

Der meteorologische Winteranfang am 1. Dezember fällt nach Angaben des Deutschen Wetterdienstes (DWD) eher mild aus. Keine große Überraschung, schließlich war in diesem Jahr alles wärmer, als es sein sollte. Nicht zuletzt der wärmste September seit Beginn der Wetteraufzeichnungen. Vor allem die ersten Dezemberwochen werden sehr warm. Die Grundlage der Prognosen ist ein Vergleich von durchschnittlichen Dreimonatswerten der Jahre 1991 bis 2020, trotzdem gilt: Es handelt sich um Prognosen, nicht um spezifische Wettervorhersagen. Doch bleibt es wirklich den ganzen Winter über mild?


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Bereits in den vergangenen fünf Wintern ist die Temperatur deutlich höher ausgefallen als sonst in Deutschland. Doch damit könnte nun Schluss sein: Zum Ende der Wintersaison am 29. Februar stiege die Möglichkeit für Kälteeinbrüche, so der DWD. Ob sich dann auch NRW über einen typischen Winter freuen kann, bleibt abzuwarten.

Die Aussichten auf den Winter hätte „zwei Seiten“

Tobias Fuchs, Vorstand Klima und Umwelt beim DWD, sieht dem milden Winter mit gemischten Gefühlen entgegen. Für ihn hätte dieses Wetter zwei Seiten. Zum einen sei ein milder Winter ein weiteres Indiz für den fortschreitenden Klimawandel auch in Deutschland, so der Experte gegenüber „Spiegel“. Doch es gäbe auch eine positive Seite an der Sache: „Wenn sich die Prognose bewahrheitet, könnten wir dadurch Heizenergie einsparen“, sieht er einen Vorteil für alle Energieverbraucher.


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Das Argument der Energieeinsparungen ist wohl nur ein schwacher Trost für alle, die sich zu Weihnachten auf ein Winterparadies gefreut haben. Dennoch werden bei diesem Wetter in NRW wohl einige Heizungen aus bleiben.