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Oberhausen: Horror-Unfall! 17-Jähriger stirbt bei Unfall auf Kirmes

Am Sonntagabend (11. Juni) ereignete sich in Oberhausen ein schlimmer Unfall auf der Kirmes. Ein 17-Jähriger verstarb an der Unfallstelle.

© Justin Brosch

Wie verhalte ich mich richtig bei einem Unfall?

2018 gab es in Deutschland mehr als 300.000 Unfälle im Straßenverkehr ,bei denen Personen zu Schaden kamen. Wir zeigen, wie du dich verhalten solltest, wenn du Zeuge eines Unfalls wirst.

Schausteller und Besucher der Sterkrader Fronleichnamskirmes in Oberhausen stehen unter Schock. Am Sonntagabend (11. Juni) ereignete sich ein tödlicher Unfall, der die bis dahin fröhliche Stimmung auf dem Rummel abrupt beendete. Ein 17-jähriger Mitarbeiter des Fahrgeschäfts „Break Dance“ kam dabei ums Leben.

Nach den vorläufigen Erkenntnissen der Oberhausener Polizei ereignete sich der Unfall wie folgt: Gegen 19.20 Uhr war das Fahrgeschäft „Break Dance“ kurz davor, eine neue Runde zu starten. Der Mitarbeiter, der Sohn des Schaustellers, sammelte noch die Chips der Fahrgäste ein, als sich das Fahrgeschäft in Bewegung setzte.

Oberhausen: Mann verstirbt noch an Unfallstelle

Offenbar wollte der Mitarbeiter die anfänglich langsame Fahrt nutzen, um noch die letzten Chips einzusammeln. Dabei hat er jedoch unterschätzt, wie schnell das Gerät die Geschwindigkeit erhöht. Der Mitarbeiter befand sich auf der Plattform des „Break Dance“ und schaffte es nicht mehr rechtzeitig abzusteigen.

Er wurde vom Drehteller geschleudert und verletzte sich dabei so schwer, dass er noch am Unfallort verstarb. Rettungskräfte waren umgehend vor Ort und versuchten, den schwerstverletzten jungen Mann zu retten – vergeblich. Zwei Insassen einer Gondel des Fahrgeschäfts, weitere Augenzeugen sowie mehrere Angehörige des Verunglückten wurden notfallseelsorgerisch versorgt.

Oberhausen
Der schreckliche Unfall geschah an diesem „Break Dance“-Fahrgeschäft. Foto: Justin Brosch

Kirmes in Oberhausen vorzeitig beendet

Die Polizei ermittelt zum Unfallhergang. Der Sicherheitsdienst der Kirmes und benachbarte Schausteller sorgten unmittelbar nach dem Unfall für Sichtschutz und weiträumige Absperrungen.


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In Abstimmung mit der Polizei und den Schaustellerorganisationen entschloss sich die Stadt angesichts der Schwere des Unfalls und aus Mitgefühl gegenüber den Angehörigen des 17-jährigen Verunglückten, den Kirmesbetrieb am Sonntagabend vorzeitig zu beenden. Schon vorher wurden Musik und störende Beschallung abgeschaltet.