Mülheim: Stinkbomben-Alarm löst Großeinsatz aus – Schüler klagen über üblen Geruch

So sieht eine Zelle der JVA Bochum von innen aus

So sieht eine Zelle der JVA Bochum von innen aus

Wir haben uns eine Zelle in der Bochumer JVA von innen angeschaut.

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Was wohl an einer Schule in Mülheim als kleiner Streich gedacht war, endete in einem Großeinsatz der Feuerwehr.

Aufgrund eines „Stinkbomben“-Alarms wurde die Feuerwehr Mülheim zu einem Einsatz an einer Schule gerufen. Gleich mehrere Schüler verletzten sich bei der Aktion.

Mülheim: Stinkbomben-Alarm an Schule – 13 verletzte Jugendliche

Mehrere Rettungsdienstwagen sowie drei Führungs- und weitere Sonderfahrzeuge wurden am Mittwoch zur Gustav-Heinemann-Gesamtschule in Dümpten gerufen.

Aufgrund von mehreren geplatzten Stinkbomben im Flurbereich des Gebäudes klagten 13 Schüler über Übelkeit und Atemnot. Unter dem Stichwort MANV (Massenanfall von Verletzten) rückte das Großaufgebot an.

Was sich zunächst nach einem sehr ernsten Einsatz anhörte, stellte sich zum Glück kurz nach dem Eintreffen deutlich „harmloser“ dar.

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Einige Fakten über die Stadt Mülheim an der Ruhr:

  • wurde 1093 erstmals urkundlich erwähnt, 1808 wurden die Stadtrechte verliehen
  • liegt zwischen Duisburg, Essen und Düsseldorf
  • hat 170.632 Einwohner (Stand: Dezember 2019), besteht aus neun Stadtteilen in drei Stadtbezirken
  • Oberbürgermeister ist Marc Buchholz (CDU)

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Mülheim: Schule leistet gute Erstversorgung

Der Schulsanitätsdienst leistete vorbildliche Ersthilfe, sodass keiner der betroffenen Schüler ins Krankenhaus zur Versorgung gebracht werden musste.

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Die Rettungskräfte konnten die leicht verletzten Kinder schon kurze Zeit später wieder in die Arme ihrer Eltern übergeben. Insgesamt dauerte der Einsatz eine Stunde. Wer auch immer die Stinkbomben explodieren ließ, es wird ihm sicher eine Lehre sein. (cg)