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Mülheim: Bewaffnete Person vermutet – SEK stürmt ehemalige Moschee

In Mülheim hat das SEK am Freitag eine leerstehende Moschee gestürmt. Ein Bewaffneter wurde darin vermutet.

© ANC/Justin Brosch

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Polizei-Großeinsatz in Mülheim!

In einer ehemaligen Moschee an der Neustadtstraße musste am Freitag (4. November) ein Sondereinsatzkommando anrücken. Zeugen hatten nach Informationen von DER WESTEN gesehen, wie eine bewaffnete Person in das leerstehende Gebäude in Mülheim gegangen sei und daraufhin die Polizei angerufen.

Mülheim: SEK durchsucht ehemalige Moschee

Schock am frühen Nachmittag für Passanten in Mülheim an der Ruhr! Nichtsahnend entdecken sie augenscheinlich auf offener Straße eine bewaffnete Person. Und nicht nur das: Der Bewaffnete schlich sich in eine leerstehende Moschee auf der Neustadtstraße.


Das ist die Stadt Mülheim an der Ruhr:

  • wurde 1093 erstmals urkundlich erwähnt, 1808 wurden die Stadtrechte verliehen
  • liegt zwischen Duisburg, Essen und Düsseldorf
  • hat 170.632 Einwohner (Stand: Dezember 2019), besteht aus neun Stadtteilen in drei Stadtbezirken
  • Oberbürgermeister ist Marc Buchholz (CDU)

Unverzüglich riefen sie die Polizei um Hilfe, die mit einem Sondereinsatzkommando anrückte. Das SEK sicherte zunächst die Umgebung und verschaffte sich dann Zugang in das leerstehende Gebäude, das anschließend durchsucht wurde.

Polizei findet niemanden vor Ort

Doch von der bewaffneten Person war nichts zu sehen. Obwohl die Beamten jeden Winkel der ehemaligen Moschee durchsuchten, fanden sie nicht den Hauch einer anderen Person vor Ort.


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Auf Anfrage von DER WESTEN bestätigte die Polizei, dass es sich womöglich um einen Irrtum gehandelt hat. Da vor Ort keine Menschenseele aufgefunden werden konnte, nimmt man an, dass es einfach ein falscher Alarm sei. Deswegen sieht die Polizei den Fall als abgeschlossen an.