Gelsenkirchen

Gelsenkirchen: Sprayer will über Stadt herziehen – und leistet sich herben Patzer

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Gelsenkirchen. Hohe Arbeitslosigkeit, Probleme mit Schrott-Immobilien und Müll: Gelsenkirchen hat nicht den allerbesten Ruf.

Ein Sprayer wollte seiner Meinung über Gelsenkirchen jetzt offenbar Ausdruck verleihen – und macht sich zum Gespött der ganzen Stadt.

Gelsenkirchen: Sprayer leistet sich bitteren Patzer

Vor der Aral-Tankstelle in Gelsenkirchen-Bismarck musste Dagmar Martin zuletzt zwei Mal hinschauen. Der ehemaligen BP-Mitarbeiterin fiel auf einem Schild der Tankstelle einen Schriftzug in weißer Schrift auf.

Ein Graffiti-„Künstler“ wollte an der Bismarckstraße offenbar ein abschätziges Statement über die Stadt abgeben und sie als Ghetto bezeichnen. Doch stattdessen prangt jetzt das Wort „gehtto“ auf der Tankstellen-Anzeige.

Gelsenkirchen lacht über Graffiti-Fauxpas

Dagmar Martin musste darüber schon recht schmunzeln. Für sie hatte es eine gewisse Komik, dass „jemand, der die Rechtschreibung so schlecht beherrscht, andere für Bewohner eines Ghettos hält“, sagt die Gelsenkirchenerin im Gespräch mit DER WESTEN.

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Das ist die Stadt Gelsenkirchen:

  • Stadtteil Buer 1003 erstmals urkundlich erwähnt
  • Rund 260.000 Einwohner, fünf Stadtbezirke und 18 Stadtteile, elftgrößte Stadt in NRW
  • Heimatstadt des Bundesligisten FC Schalke 04
  • Wahrzeichen unter anderen: Zoom Erlebniswelt, Wissenschaftspark Rheinelbe, Sport-Paradies
  • Oberbürgermeisterin ist Karin Welge (SPD)

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Gelsenkirchen spekuliert über Graffiti-Botschaft

Oder will uns der Urheber doch vielleicht etwas ganz anderes sagen? Bei Facebook spekuliert eine Gelsenkirchenerin über eine mögliche Abkürzung als Werbung für einen beliebten Discounter: „Das soll doch bestimmt 'geh doch zu Netto' heißen.“

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Ein andere schlägt in die gleiche Kerbe und schlägt ein kreatives Gemisch aus deutscher und englischer Sprache vor: „geht to aral“. Doch nicht alle nehmen es mit Humor und beklagen grundsätzlich den Vandalismus.

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