Gelsenkirchen

Gelsenkirchen: „Postillon“ macht sich über Pott-Stadt lustig – und hat eine irre Idee

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Gelsenkirchen. Wer den Schaden hat, braucht für den Spott nicht zu sorgen. Der „Postillon“ hat die Stadt Gelsenkirchen aufs Korn genommen.

Nach Angaben des Satire-Portals wolle Gelsenkirchen endlich ernst genommen werden – und daher auf einen Teil seines Namens verzichten. Das wird den Anwohnern sicher nicht gefallen.

Gelsenkirchen: „Postillon“ nimmt Ruhrgebietsstadt auf den Arm

„Wir haben in der Vergangenheit oftmals erlebt, dass unsere Stadt, gerade im Vergleich zu umliegenden Städten wie Dortmund, Essen oder auch Bochum, in der öffentlichen Wahrnehmung oft untergeht. Dies hat sich, nicht zuletzt durch den Abstieg von Schalke 04 aus der Bundesliga, in den vergangenen Jahren eher noch verstärkt“, lässt der „Postillon“ einen fiktiven Stadtsprecher zu Wort kommen.

Daher wolle man Gelsenkirchen in „Gelsenkir“ umbenennen. Zur Erklärung ergänzt die Satire-Plattform die Analyse eines ausgedachten Marketingpsychologen: „Das angehängte Diminutiv-Suffix -chen führt unterbewusst dazu, dass die Stadt als klein und unbedeutend wahrgenommen wird. Man muss sich die Frage stellen: Wären etwa Berlin oder Hamburg wirklich das, was sie heute sind, wenn sie Berlinchen oder Hambürgchen hießen?“

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Das ist die Stadt Gelsenkirchen:

  • Stadtteil Buer 1003 erstmals urkundlich erwähnt
  • Rund 260.000 Einwohner, fünf Stadtbezirke und 18 Stadtteile, elftgrößte Stadt in NRW
  • Heimatstadt des Bundesligisten FC Schalke 04
  • Wahrzeichen unter anderen: Zoom Erlebniswelt, Wissenschaftspark Rheinelbe, Sport-Paradies
  • Oberbürgermeisterin ist Karin Welge (SPD)

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„Gelsenkir“ statt Gelsenkirchen: Auch andere Ruhrgebietsstadt muss einstecken

Die Gelsenkirchener können über den scherzhaften Bericht natürlich lachen. In einigen Facebook-Gruppen sorgte der Beitrag für reichlich Erheiterung – zumal auch eine andere Ruhrgebiets-Stadt ihr Fett wegbekommt.

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So vermeldet der „Postillon“, dass auch in Duisburg über eine Namensänderung nachgedacht werde – mit einer genau umgekehrten Logik.

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So stehe laut „Postillon“ der Name „Duisbürgchen“ im Raum, damit die Stadt von ihrem „eher schmutzigen, hässlichen Image“ loskomme. (ak)