Gelsenkirchen

Flusspferd-Baby in der Zoom Gelsenkirchen wollte nicht trinken - Mama trauert und bewacht ihr totes Junges

Nach nur einem Tag ist das Flusspferd-Baby im Zoo Gelsenkirchen verstorben.
Nach nur einem Tag ist das Flusspferd-Baby im Zoo Gelsenkirchen verstorben.
Foto: Zoom Erlebniswelt Gelsenkirchen

Gelsenkirchen. Das Flusspferd-Baby, das erst am frühen Sonntagmorgen in der Zoom Erlebniswelt zur Welt gekommen war, ist schon in der Nacht darauf gestorben. Nach der ersten Obduktion am Montag deutet alles darauf hin, dass das Junge nicht trinken wollte oder konnte.

„Wir haben keine Muttermilch im Magen des Tieres gefunden“, sagt Zoo-Tierärztin Dr. Pia Krawinkel. Eine Darmentzündung habe sich so sehr schnell ausbreiten und das kleine Flusspferd so stark angreifen können, dass es starb.

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Flusspferd-Mama ist verstört nach dem Tod ihres Jungtiers

Flusspferd-Mutter Ascita ist nun ganz verstört und trauert um ihr Junges. „Sie hat es auch sehr lange bewacht, bevor wir es am Montag gegen 11 Uhr aus dem Wasserbecken des Geheges bergen konnten“, sagt Krawinkel.

Warum das Tierchen nicht trinken wollte, ist unklar. Bei der Geburt wog es rund 50 Kilo. Am Sonntag habe es agil und fit gewirkt. Auch Mutter Ascita habe sich gut um das Kleine gekümmert und nicht etwa weggestoßen, wenn es versuchte, zu trinken.

Drittes totes Flusspferd-Baby

Das Junge war bereits das dritte Baby von Flusspferddame Ascita, das vor oder kurz nach der Geburt verstarb. Das erste war eine Totgeburt, das zweite hatte die gleichen Trinkprobleme wie das jetzt gestorbene Flusspferd und das dritte starb nur drei Stunden nach der Geburt an einem Herzfehler.

 
 

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