Essen: Uniklinik zieht Konsequenzen! Schlechte Nachrichten für Patienten und Kranke

Essen vs. Bochum - Der ultimative Städtevergleich

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Keine guten Nachrichten vom Uniklinikum Essen!

Denn dort hat die Gewerkschaft Verdi jetzt Streiks angekündigt. Für die Patienten der Uniklinik Essen sind das keine guten Nachrichten.

Essen: Uniklinik streikt über mehrere Tage!

Momentan laufen Tarifverhandlungen im Öffentlichen Dienst. Das veranlasst die Gewerkschaft Verdi dazu, auch Warnstreiks am Uniklinikum Essen auszurufen.

Daher erwartete die Uniklinik in der kommenden Woche am Montag (22. November), Dienstag (23. November), Donnerstag (25. November) und Freitag (26.November) erhebliche Einschränkungen bei der Patientenversorgung.

Damit der klinische Basisbetrieb aufrechterhalten werden kann, hat die Uniklinik mit der Gewerkschaft eine Notdienstvereinbarung ausgehandelt, teilt die Klinik in einer Pressemeldung mit.

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Das ist die Stadt Essen:

  • geht auf das vor 850 gegründete Frauenstift Essen zurück
  • 582.760 Einwohner, neun Stadtbezirke und 50 Stadtteile, viertgrößte Stadt in NRW
  • seit 1958 Sitz des neugegründeten Bistums Essen
  • Wahrzeichen unter anderen: Zeche Zollverein, Villa Hügel, Grugapark Essen
  • war 2010 Kulturhauptstadt Europas und 2017 Grüne Hauptstadt Europas
  • Oberbürgermeister ist Thomas Kufen (CDU)

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Stationär aufgenommene Patienten können so auch über die Streiktage versorgt werden.

Doch Ärger droht allen anderen: Ambulante Termine und Behandlungen werden an den vier Streiktagen deutlich reduziert. Betroffen sollen vorher informiert werden.

Essen: Das macht Streik besonders bitter

Besonders pikant: Die Streiks treffen vor allem die ohnehin schon überbelasteten Intensivstationen, auf denen zurzeit natürlich auch im Uniklinikum Essen Corona-Patienten liegen.

Um diese besonders pflegeintensiven Patienten weiter versorgen zu können, muss das OP-Programm der Uniklinik in der gesamten Woche vom 22. November bis 26. November reduziert werden!

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Essen: Externe Notfälle können nur bedingt versorgt werden

Außerdem ist auch die Versorgung externer Notfälle nur „bedingt sichergestellt“, wie es in der Mitteilung der Klinik heißt. Schlechte Nachrichten in Zeiten einer weltweiten Pandemie!

Die Verantwortlichen rechnen damit, dass ab Montag, 29. November, der Normalbetrieb der Uniklinik wieder läuft – natürlich unter Corona-Bedingungen.

Allerdings sind nachträgliche Verzögerungen in der Patientenversorgung aufgrund der Warnstreiks nicht auszuschließen.

Zuletzt war es am 16. und 17. November, sowie am 9. November zu Warnstreiks gekommen. Einzelne Streiktage gab es zudem am 4. November und 13. Oktober. (evo)