Essen

Lebensgefährliche Messerattacke auf 15-Jährigen in Essener U-Bahn – ein Tatverdächtiger (20) festgenommen

In der U-Bahn-Linie 11 stach ein Unbekannter mit einem Messer auf einen 15-Jährigen ein. (Archivbild)
In der U-Bahn-Linie 11 stach ein Unbekannter mit einem Messer auf einen 15-Jährigen ein. (Archivbild)
Foto: Kerstin Kokoska/ FUNKE Foto Services

Essen. Nach einer Auseinandersetzung in der U-Bahn-Linie 11 am Montagabend ist ein 15-jähriger Jugendlicher in Altenessen lebensgefährlich verletzt worden. Nun ermittelt eine Mordkommission, teilten Polizei und Staatsanwaltschaft mit.

In der Zeit von 20.30 Uhr bis 20.40 Uhr fuhr der 15-jährige Essener mit seinem Freund (17) von der U-Bahn Haltestelle Heßlerstraße in Richtung Messe Gruga. In der Bahn kam es zu einem verbalen Streit mit einem Unbekannten.

Es folgte eine körperliche Auseinandersetzung, in dessen Verlauf der Unbekannte mit einem Messer in Richtung des 15-Jährigen stach. Der Jugendliche wurde schwer verletzt.

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Essen: Helfer und Freund können Eskalation verhindern

Der 17-jährige Freund und eine weitere unbekannte Person konnten eine weitere Auseinandersetzung verhindern. „Als die Bahn an der nächsten Haltestelle eintraf, flüchteten das Opfer und sein Begleiter aus der Bahn“, schildert Polizeisprecher Christoph Wickhorst.

Bei der Untersuchung in einem Essener Krankenhaus konnte aufgrund der Schwere der Verletzung eine zeitweise Lebensgefahr nicht ausgeschlossen werden. „Mittlerweile geht es dem 15-Jährigen wieder besser. Er hat schwere Verletzungen davon getragen“, sagt Wickhorst.

Mordkommission ermittelt: Festnahme!

Daher wurde die Mordbereitschaft alarmiert, die noch in der Nacht die Arbeit aufnahm. Am Dienstagnachmittag dann der Zugriff: Die Kripo konnte einen tatverdächtigen 20-Jährigen an der Kaiserhofstraße in einer Wohnung festnehmen.

Polizei sucht weiter nach einem Helfer und anderen Zeugen

Die Ermittler des Kriminalkommissariats 11 bitten dennoch weiter Zeugen, insbesondere den unbekannten, hilfsbereiten Mann aus der Bahn, sich bei der Polizei unter der Rufnummer 0201 829 0 zu melden.

„Auch eine Hand voll weiterer Fahrgäste befanden sich in der Bahn. Sie dürften etwas mitbekommen haben“, ist sich die Polizei sicher. Weiterhin erhoffen sich die Ermittler mehr Erkenntnisse durch Videoaufnahmen zu erlangen.

Die Ermittlungen dauern an. (mb/lin)

 
 

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