Essen: Preise für Grundnahrungsmittel steigen immer weiter – „Merken, dass den Kunden das Geld fehlt“

Essen vs. Bochum - Der ultimative Städtevergleich

Essen vs. Bochum - Der ultimative Städtevergleich

Essen und Bochum bilden das Herz des Reviers. Doch welche der beiden Ruhpott-Metropolen ist eigentlich die Coolere? Wir haben die Highlights der Städte für dich zusammengetragen. Jetzt musst du entscheiden.

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Brot, Brötchen, Kuchen – all das schmeckt frisch vom Bäcker besonders gut. Doch die Preise steigen.

Das bekommen auch die Bäckereien in Essen zu spüren. Wie die „WAZ“ berichtet, haben deswegen bereits einige von ihnen ihre Preise erhöht. Ein Ende ist nicht in Sicht – die Bäckereien in Essen rechnen mit dem Schlimmsten.

Essen: Preissteigerungen in „allen Bereichen“

Ein Brötchen für 40 Cent? Da hätten viele vor ein paar Jahren nur müde gelächelt. Doch der Preis ist heute bittere Realität – in Essen etwa bei Bäcker Peter, Bäckerei Förster und Bäckerei Borbäcker Siebers.

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Das ist die Stadt Essen:

  • Geht auf das vor 850 gegründete Frauenstift Essen zurück
  • 582.760 Einwohner, neun Stadtbezirke und 50 Stadtteile, viertgrößte Stadt in NRW
  • Seit 1958 Sitz des neugegründeten Bistums Essen
  • Wahrzeichen unter anderen: Zeche Zollverein, Villa Hügel, Grugapark Essen
  • War 2010 Kulturhauptstadt Europas und 2017 Grüne Hauptstadt Europas
  • Oberbürgermeister ist Thomas Kufen (CDU)

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Da die Ausgaben der Bäckereien steigen, steigen auch die Preise für Kunden. Der Gesamtverkaufsleiter der Bäckerei Döbbe berichtet von Preissteigerungen „in allen Bereichen“. So sei die Energie für den Betrieb der Backstube ebenso teurer geworden, wie der Sprit für die Lieferfahrzeuge. Auch die benötigten Zutaten – Butter, Molkereiprodukte, Öle, Fette und Eier – seien in ihren Preisen gestiegen.

Essen: Mehl immer teurer – Bäckereien machtlos

Mehl ist aus einer Backstube nicht wegzudenken. Doch das aus Weizen bestehende Grundnahrungsmittel droht zum Luxusgut zu werden. Ausschlaggebend für die Preissteigerungen der Bäckereien sind die weltweit steigenden Weizenpreise, so die „WAZ“.

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Ein Grund dafür ist der Krieg in die Ukraine. Dabei muss der Weizen nicht einmal aus der Ukraine stammen – der weltweite Handel mit dem Rohstoff hat sich infolge des Kriegs verschoben. Die Bäckereien habe alle Hände voll damit zu tun, ihre Kundschaft zu halten.

„Wir merken, dass den Kunden das Geld fehlt“, so der kaufmännische Leiter der Bäckerei Döbbe. „Deshalb wollen wir die Preise so günstig wie möglich halten“.

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Wie die Bäckereien in Essen die aktuelle Lage einschätzen und womit sie in den kommenden Wochen rechnen, erfährst du hier bei der „WAZ“. (jdo)