Essen

Betrunkener (44) rastet am Essener Hauptbahnhof aus – als die Polizei eingreift, eskaliert die Lage

Der betrunkene Essener wollte sich nicht festnehmen lassen. (Smybolbild)
Der betrunkene Essener wollte sich nicht festnehmen lassen. (Smybolbild)
Foto: iStock

Essen. Ein betrunkener Essener gab in der Nacht zu Samstag nicht nur rassistische Parolen zum Besten, sondern wehrte sich danach noch gegen die Festnahme und verletzte dabei Polizisten.

„Deine Scheiß-Visage habe ich mir gemerkt. Ich komme morgen nüchtern wieder, dann stech ich dir ein Messer in die Rippen“, war nur eine von vielen Beleidigungen, die der 44-Jährige gegen Mitternacht mehreren Taxifahrern am Essener Hauptbahnhof an den Kopf warf.

Daraufhin wollten Beamte den betrunkenen Aggressor kontrollieren – jedoch weigerte er sich vehement seine Papiere rauszurücken. Als er dann noch flüchten wollte, fiel ihm bei seinen mehrfachen Stürzen auch noch ein Teleskopschlagstock aus der Hose.

Hauptbahnhof Essen: Faustschläge und Bissattacke gegen Polizisten

Bei der anschließenden Festnahme setzte sich seine Resistenz in Faustschlägen, Fußtritten und Bissattacken gegen die Beamten fort. Dabei wurde ein Beamter am Unterarm verletzt und musste später im Krankenhaus behandelt werden.

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Polizeibekannter Essener: Mehr als 50 Fälle

Nachdem die Polizisten den gefesselten Randalierer endlicht auf die Wache gebracht hatten, waren auch dort mehrere Kräfte nötig, um ihn überhaupt zu durchsuchen.

Als der Arzt eine Blutprobe entnommen hatte, durfte der in mehr als 50 Fällen polizeibekannte Essener sich dann in Gewahrsam beruhigen.

Gegen ihn leitete die Bundespolizei ein Strafverfahren wegen Beleidigung, Bedrohung, Volksverhetzung, Verstoß gegen das Waffengesetz und Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte ein. (jgi)

 

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