Essen und Duisburg: Lehrer treten in Streik! So laufen die Warnstreiks ab

Warum heißt Duisburgs Stadtteil Marxloh eigentlich Marxloh?

Warum heißt Duisburgs Stadtteil Marxloh eigentlich Marxloh?

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Unter anderem in den Ruhrgebietsstädten Duisburg und Essen wird bei den Lehrern gestreikt! Doch wie werden die Warnstreiks ablaufen?

Für mehr Geld wollen auch Lehrer aus Duisburg und Essen auf die Straße gehen. Nach Warnstreiks in Köln, Bonn und auch Dortmund ruft die Gewerkschaft Wissenschaft und Erziehung (GEW) für Dienstag zur nächsten Aktion auf.

Essen und Duisburg: Lehrer streiken

Jeweils um die 300 Lehrkräfte hätten sich in Dortmund, Köln und Bonn an den Streiks beteiligt. Nun sollen diese sogar noch intensiver werden! Das sagte ein GEW-Sprecher am Montag. In den Regierungsbezirken Münster und Detmold treten die Lehrer am Dienstag in den Streik und werden nicht zum Unterricht gehen.

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Das ist die Stadt Essen:

  • geht auf das vor 850 gegründete Frauenstift Essen zurück
  • 582.760 Einwohner, neun Stadtbezirke und 50 Stadtteile, viertgrößte Stadt in NRW
  • seit 1958 Sitz des neugegründeten Bistums Essen
  • Wahrzeichen unter anderen: Zeche Zollverein, Villa Hügel, Grugapark Essen
  • war 2010 Kulturhauptstadt Europas und 2017 Grüne Hauptstadt Europas
  • Oberbürgermeister ist Thomas Kufen (CDU)

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Für nächsten Donnerstag ruft die GEW dann zu ganztägigen Warnstreiks in Wuppertal, Essen, Duisburg und Düsseldorf auf.

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Ein paar Fakten über die Stadt Duisburg:

  • frühste schriftliche Erwähnung im Jahr 883
  • ist fünftgrößte Stadt in NRW, besteht aus sieben Stadtbezirken
  • hat rund 498.686 Einwohner (Stand: Dezember 2019)
  • Duisburger Hafen gilt als größter Binnenhafen der Welt
  • fast ein Drittel des in Deutschland erzeugten Roheisens stammen aus den acht Duisburger Hochöfen
  • Sehenswürdigkeiten unter anderen: Landschaftspark Duisburg-Nord, Tiger & Turtle – Magic Mountain, Sechs-Seen-Platte
  • Oberbürgermeister ist Sören Link (SPD)

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Essen und Duisburg: Am Donnerstag wird auch hier gestreikt

In NRW sind unter den 207.00 Lehrkräften rund 21 Prozent tarifbeschäftigt. Das bedeutet, sie sind angestellt, nicht verbeamtet. Für diese Tarifbeschäftigten wolle man für eine Laufzeit von zwölf Monaten fünf Prozent mehr Gehalt erreichen – mindestens aber 150 Euro. Das sagte ein Sprecher der GEW. Die Arbeitgeber hätten bislang noch kein Angebot vorgelegt. (cf mit dpa)