Duisburg

Duisburg: Polizei schockt Bürger mit Unfallaufnahmen – „Emotionales Erlebnis“

Viele Radfahrer waren überrascht, als sie bemerkt haben, wie schlecht sie von Lkw-Fahrern zu sehen sind.
Viele Radfahrer waren überrascht, als sie bemerkt haben, wie schlecht sie von Lkw-Fahrern zu sehen sind.
Foto: Polizei Duisburg

Duisburg. Da machen die Menschen in Duisburg Augen!

Die Polizei Duisburg geht jetzt einen ungewöhnlichen, aber sicherlich effektiven Weg, um die Menschen für gefährliche Situationen im Straßenverkehr zu sensibilisieren. Das Polizeipräsidium Duisburg ist dabei eine von nur zehn Pilotbehörden in ganz NRW, die Virtual-Reality-Brillen einsetzt!

Duisburg: Polizei schockt Bürger mit Unfallaufnahmen

Wer sich die Brille anzieht, erlebt einen Unfall oder einen gefährlichen Moment im Straßenverkehr aus verschiedenen Perspektiven, beispielsweise auf dem Fahrrad, als Lkw-Fahrer oder besonders emotional und hilflos als Kind am Straßenrand. Tanja Hering-Abels von der Verkehrsunfallprävention erklärt das Projekt: „Im Gegensatz zu einem Prospekt bringt das ein emotionales Erlebnis. Sie tauchen komplett in die Situation ein und erleben unterschiedliche Blickwinkel.

Und weiter: „Wenn ich weiß wo die Knackpunkte sind, kann ich mich als Verkehrsteilnehmer besser auf die Risiken einstellen.“ Das passiert mithilfe von speziell produzierten 360-Grad-Filmen.

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Erste Hilfe leisten – das kannst du tun!

  • Bei einem Unfall die Unglücksstelle absichern und den Notruf unter 112 oder 110 wählen
  • lebenswichtige Funktionen des Verletzten kontrollieren
  • Im Fall der Fälle: Wiederbelebung starten / Blutungen stillen
  • stabile Seitenlage
  • Person mit einer Rettungsdecke wärmen. Dabei auch auf Wärme von unten achten
  • Psychische Betreuung: Mit der betroffenen Person sprechen, ihr über den Kopf streichen. Auch Bewusstlose spüren diese Fürsorge.

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Duisburg: Radfahrer verblüfft, weil sie schlecht zu sehen sind

Die Beamten hatten die VR-Brillen beispielsweise an einem Infostand am Ruhrorter Kreisel dabei. Immer wieder haben Radfahrer angehalten und sind verblüfft gewesen, wie schlecht sie aus Sicht eines Lkw-Fahrers zu sehen sind.

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Die VR-Brillen-Aktion wird in den nächsten Monaten fortgesetzt. Die Polizei macht dabei an Unfall- und Gefahrenstellen in Duisburg Halt und will Bürger über die Gefahren aufklären.

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Bleibt zu hoffen, dass die Prävention Erfolg haben wird und bei den Menschen ankommt. (mg)