Duisburg

Mord im Café Vivo in Duisburg: Tatverdächtiger (29) sitzt in Untersuchungshaft

Nach dem Mord im Café Vivo im Duisburger Innenhafen ist jetzt ein Tatverdächtiger festgenommen worden.
Nach dem Mord im Café Vivo im Duisburger Innenhafen ist jetzt ein Tatverdächtiger festgenommen worden.
Foto: René Anhut / ANC-NEWS

Duisburg. Durchbruch bei den Ermittlungen im Fall um die getötete Chefin des Café Vivo im Duisburger Innenhafen: Die Polizei hat nun einen Verdächtigen festgenommen.

Der 29 Jahre alte Mann soll die 46-Jährige am 3. Mai 2017 erschossen haben.

3000 Euro Belohnung für Hinweise

Eine Mordkommission hatte im Anschluss umfangreich ermittelt, viele Zeugen und Angehörige befragt und mit spezieller Lasertechnik am Tatort nach Spuren gesucht. Die Staatsanwaltschaft hatte zwischenzeitlich eine Belohnung in Höhe von 3000 Euro für Hinweise ausgesetzt.

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Die Kriminalbeamten sicherten am Tatort auch DNA-Spuren, die zunächst keine weiteren Hinweise lieferten: bis jetzt. Denn der 29-Jährige hat im November in Berlin bei einem Raubüberfall Spuren hinterlassen, die in Verbindung zu der Tat in Duisburg stehen.

Verdächtiger sitzt in U-Haft

Der Mann sitzt wegen des Diebstahls, bei dem er bewaffnet war, seit dem 23. Januar in Berlin in U-Haft. In der JVA wurde ihm eine DNA-Probe entnommen - die mit der in Duisburg gesicherten Probe übereinstimmt.

Das Amtsgericht Duisburg hat daraufhin auf Antrag der Staatsanwaltschaft Haftbefehl gegen den Mann erlassen, wegen des Verdachts des Totschlags. Die Ermittlungen in Zusammenarbeit mit den Berliner Behörden dauern derweil an, wie es in einer Mitteilung von Polizei und Staatsanwaltschaft heißt.

Das Motiv ist völlig unklar

Der 29 Jahre alte Verdächtige hat sich bislang zu den Tatvorwürfen nicht geäußert, das Motiv ist unklar. (pen)

 
 

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