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Duisburg: Zwölfjähriger stirbt nach Stromschlag – tragischer Unfall

Duisburg: Zwölfjähriger stirbt nach Stromschlag – tragischer Unfall

© IMAGO / mhphoto

Rettungsgasse: So bildest du sie richtig

Wenn sich der Verkehr außerorts staut, muss in Deutschland eine Rettungsgasse gebildet werden. Das musst du dabei beachten.

Duisburg. 

Am 21. August gab es in Duisburg einen schlimmen Zwischenfall. Der Junge, der sich vermeintlich beim Spielen schwer an einer Oberleitung verletzt hatte, ist nun gestorben.

Der Zwölfjährige aus Duisburg hatte versucht, über einen Bahn-Waggon zu klettern. Nach dem Unfall hatten die Ärzte mehrere Tage um sein Leben gekämpft, doch schlussendlich verloren.

Duisburg: Junge kommt an Oberleitung – Stromschlag mit 15.000 Volt tötet ihn

Der Unfall ereignete sich am Sonntagabend (21. August) gegen 19.15 Uhr. Der Junge hatte sich eigentlich auf einem nahegelegenen Spielplatz aufgehalten, bevor er sich offenbar alleine zum Güterbahnhof im Stadtpark Meiderich aufgemacht hatte.

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So bildest du die Rettungsgasse richtig:

  • eine Spur: alle Autos fahren so weit wie möglich nach rechts
  • bei zwei Spuren fahren alle Autos auf der rechten Spur so weit wie möglich nach rechts, auf der linken Spur so weit wie möglich nach links
  • bei drei Spuren: rechte und mittlere Spur fahren nach rechts, linke Spur fährt nach links
  • so entsteht zwischen mittlerer und linker Spur eine Gasse, diese sollte mindestens 2,50 Meter breit sein
  • auf den Standstreifen ausweichen ist ebenfalls immer eine Alternative
  • auf gar keinen Fall darfst du die Rettungsgasse nutzen, um im Stau schneller voran zukommen

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Dort kletterte er auf einen Bahnwaggon, über dem sich stromführende Oberleitungen befanden – 15.000 Volt floss durch die Leitung, wie die Bundespolizei anmerkt. Bereits ein Abstand von 1,5 Metern reiche aus, damit der Strom auf den Körper überspringe.

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Duisburg: Junge schwebte mehrere Tage in akuter Lebensgefahr – nun ist er verstorben

Der Zwölfjährige erlitt einen heftigen Stromschlag. Familienangehörige fanden den Jungen und ließen ihn per Rettungswagen in eine Spezialklinik bringen.

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Nun die traurige Nachricht: Der Junge ist seinen Verletzungen erlegen. Am Dienstag hatte es noch seitens der Polizei Duisburg geheißen, er befinde sich weiterhin in „akuter Lebensgefahr“. Nun das erschütternde Update: „Der Zwölfjährige, der am Sonntagabend auf einem Waggon am Güterbahnhof Meiderich einen Stromschlag erlitten hat, ist gestern im Krankenhaus seinen Verletzungen erlegen.“ (at, alp)