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Zoo Dortmund mit bitterer Nachricht: DAS dürfte Besuchern gar nicht gefallen

Die Stadt Dortmund verkündet bittere Neuigkeiten für Besucher: Es geht um den Zoo Dortmund. Denen wird das nicht schmecken.

© IMAGO / Oliver Schaper

Das sind die fünf größten Zoos Deutschlands

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Auch im Herbst und Winter gehen viele noch gerne in den Zoo Dortmund. Meist ist es dann etwas leerer als in den Sommermonaten. Somit können die Besucher entspannter durch den Park laufen und haben einen besseren Blick auf die Tiere und Attraktionen.

Noch können sie ihren Tag im Zoo Dortmund unbeschwert genießen. Denn schon im neuen Jahr kommt eine Veränderung auf sie zu. Und die wird sicherlich keinem der Besucher gefallen.

Zoo Dortmund korrigiert Preise nach oben

Sie ist ein leidiges Thema: die Inflation. Gas, Strom, Lebensmittel – alles wird teurer. Nun trifft es auch die Freizeitgestaltung. So hat die Stadt Dortmund angekündigt, die Eintrittspreise für einige Hallenbäder, den Westfalenpark und auch den Zoo zu erhöhen. Ab 2023 müssten die Besucher dann mehr bezahlen.

Für Erwachsene steigt der Preis von 8,50 Euro auf 9,50 Euro. Das ist ein Plus von knapp 12 Prozent. Bei der Kinderkarte ist es etwas weniger. Hier will die Stadt 50 Cent auf den bisherigen Eintritt von 5 Euro aufschlagen. Damit hebt sie den Gesamtpreis um zehn Prozent an.


Neue Preise für die Jahreskarten:

  • Normaltarif: Alter Preis 52 Euro – neuer Preis 58 Euro
  • Ermäßigt: Alter Preis 28 Euro – neuer Preis 31,50 Euro
  • Kleingruppe 1: Alter Preis 86,50 Euro – neuer Preis 97 Euro
  • Kleingruppe 2: Alter Preis 138 Euro – neuer Preis 155 Euro

Bei den Gruppentarifen geht es auch jeweils 50 Cent (ermäßigt) und einen Euro (normal) hoch. Eine Familie mit zwei Erwachsenen und bis zu vier Kindern etwa muss dann 26 statt 23 Euro bezahlen. Mit einem Elternteil klettert der Eintritt von 14,50 Euro auf 16 Euro.


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Er könnte Preissteigerung noch verhindern

Bevor die Änderung jedoch zustande kommt, muss der Stadtrat den Plänen der Verwaltung noch zustimmen. Allerdings besteht sowieso seit 2010 die Regelung, dass Eintrittspreise städtischer Einrichtungen regelmäßig an die steigenden Lebenserhaltungskosten angepasst werden sollen. Und die wuchsen zuletzt um zehn Prozent an. Daher dürfte den nun geplanten Anpassungen nichts im Wege stehen.


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Wie schon im September angekündigt, will die Stadt auch die Preise für Musikschulen, Volkshochschulen und die Stadt- und Landesbibliothek anheben. Der Eintritt für die Museen der Stadt bleibt jedoch weiterhin kostenlos.