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Lotto-König „Chico“ will in diese TV-Sendung! Ausgerechnet seine Drogen-Vergangenheit soll ihm dabei helfen

Lotto-König „Chico“ hat abseits von Luxus-Artikeln einen Traum: Einmal beim Tatort mitspielen. Ausgerechnet seine Drogen-Vergangenheit soll dabei helfen.

u00a9 dpa

Lotto-König„Chico“ aus Dortmund: Die Geschichte des Millionärs aus der Nordstadt

Luxuriöse Autos, Designer-Kleidung, teure Uhren – der Dortmunder Lotto-König „Chico“ hat es sich mit seinem Millionengewinn ordentlich gut gehen lassen. Rund ein Jahr ist es sehr, seit Kürsat Y., wie er mit bürgerlichem Namen heißt, zehn Millionen Euro im Lotto abräumte. Über Nacht hatte sich das Leben des ehemaligen Kranführers, der nach eigenen Angaben sogar drogenabhängig gewesen sein soll, gewandelt.

Jetzt hat der Lotto-König einen neuen Traum. Ausgerechnet beim Dortmunder „Tatort“ möchte er jetzt mitspielen. Doch es gibt so manches, das kann man sich selbst mit viel Geld nicht kaufen. Oder könnte sein Wunsch doch schon bald in Erfüllung gehen?

Lotto-Chico erhofft sich Rolle beim „Tatort“

Der Sonntags-Krimi der ARD ist in Deutschland regelrechter Kult. Allein im vergangenen Jahr sollen rund 8,9 Millionen Zuschauer jeden Sonntag gebannt vor der Glotze gehangen haben, als die „Tatort“-Ermittler den neusten Mordfall aufklärten. Dabei zählen vor allem die Sendungen rund um das Münsteraner Tatort-Duo Frank Thiel und Prof. Dr. Dr. Karl-Friedrich Boerne zu den beliebtesten Folgen der Deutschen. Aber auch die Dortmunder Version der ARD-Sendung rund um die Kriminalhauptkomissare Peter Faber, Jan Pawlak und Rosa Herzog wird rege eingeschaltet.

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Und genau hier wittert auch „Chico“ seine große Chance! „Ich wünsche mir von Herzen, einmal in einem Dortmunder ‚Tatort‘ mitzuspielen“, lässt er jetzt gegenüber der „Bild“ verlauten. Ausgerechnet seine Vergangenheit soll ihn dafür qualifizieren. „Ich bin in der Nordstadt groß geworden, war drogenabhängig, ganz unten. Da musste ich oft schauspielern und Menschen etwas vormachen“, sagt der Dortmunder.

„Chico“ ist sich sicher: „Schalten alle ein“

Zumindest für eine Statistenrolle dürfte sich seine bisherige Laufbahn als nützlich erweisen. Aber auch als Kommissar hat er laut „Bild“ großes Potenzial – schließlich ist Kürsat Y. ja mit einer waschechten Oberkommissarin liiert. Candice N. (36) arbeitet bei der Dortmunder Polizei und ist seit Anfang diesen Jahres mit dem Lotto-Gewinner zusammen.


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Ganz unbekannt ist „Chico“ im Fernsehen allerdings nicht: Das Gesicht des Dortmunders hat man auch des Öfteren schon auf der Mattscheibe gesehen. Zuletzt plauderte er sogar in einer WDR-Sendung aus, wie viel Geld noch von seinem Millionengewinn übrig ist (hier mehr dazu). Dass er auch beim „Tatort“ die Quoten ordentlich nach oben treiben könnte, da ist sich der Lotto-König sicher: „Glaub mir, ich bin inzwischen so beliebt. Alle wollen ein Foto mit mir. Wenn ich im Fernsehen bin, schalten die alle ein.“

>> Anmerkung der Redaktion <<

Glücksspiel kann süchtig machen. Wenn das Spielverhalten außer Kontrolle gerät und zur Ersatzhandlung für andere persönliche Probleme wird, kann sich daraus ein krankhaftes Verhalten bis hin zur Spielsucht entwickeln. Es geht dann nicht mehr nur um ein spontanes Freizeitvergnügen, sondern das Spiel nimmt dann plötzlich bedenkliche Funktionen an: das Vermeiden von Angst, Panik, Depression und anderen negativen Gefühlen oder das Ausweichen vor Problemen.

Wer denkt, dass er an Spielsucht erkrankt ist oder jemanden kennt, bei dem man dies annehmen muss, kann sich Hilfe holen. Dafür gibt es die kostenlose und anonyme Hotline 0800/1372700. Weitere Infos auf bzga.