Dortmund

Dortmund plant große Änderungen am Stadtbild – DIESE Maßnahmen sind geplant

Centro, Limbecker Platz, Kö - das sind die beliebtesten Shoppingziele in NRW

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NRW ist ein wahres Shopping-Paradies. Wir zeigen einige der beliebtesten Ziele.

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Dortmund soll grüner werden! Das hat die Stadt jetzt entschieden. Doch sollen auch die Bürger ein Mitspracherecht haben.

Darum stellt sie jetzt in Dortmund eine Ausstellung im Freien auf die Beine und die Stadtbewohner können abstimmen, welche Ideen zur Verschönerung der Stadt ihnen am besten gefällt.

Dortmund soll grüner werden – hier können die Bürger mitbestimmen

Seit Dienstag wird in der Innenstadt von Dortmund bereits fleißig aufgebaut. Das Grünflächenamt lädt alle Bürger der Stadt zum Mitmachen ein. Worum geht es? Hier sollen grüne Sitzgelegenheiten entstehen. Und die Stadtbewohner dürfen diese aktiv mitgestalten.

Von Ende Januar an bis in den Frühling werden am Platz von Hiroshima, auf der Ostseite der Propsteikirche und nahe dem Hansaplatz mehrere Muster für Sitzbänke und Bepflanzungsoptionen ausgestellt. „Sitzen im Grünen – so etwas soll gleichzeitig angeboten werden: Die Sitzgelegenheit wird kombiniert mit einem Element, was bepflanzt werden kann“, erklärt Arnulf Rybicki, Baudezernent des Grünflächenamts Dortmund.

Dortmund: Innenstadt wird verschönert – So kannst du mitmachen

An den drei Plätzen stehen außerdem Schautafeln, die die verschiedenen Kombinationsmöglichkeiten und Designs veranschaulichen. Wenn dir eine Option gefällt – oder auch nicht – kannst du deine Meinung auf eine Postkarte schreiben und diese vor Ort in einen dafür zur Verfügung gestellten Briefkasten werfen. Oder du schreibst eine E-Mail direkt an das Grünflächenamt. So kannst du selber mitgestalten, wie die Innenstadt von Dortmund aussehen soll. Mitmachen kannst du noch bis März.

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„Der Aufruf gilt den Dortmunder*innen, sich zu beteiligen: Welche Möbel wollt ihr, warum diese und warum nicht jene? Machen Sie mit! Das Grünflächenamt freut sich auf eine hohe Beteiligung“, so Rybicki.

Dortmund wird grüner – doch DARAUF müssen die Bürger noch lange warten

Die „grünen, mobilen Stadtmöbel“ sind zunächst nur als temporäre Verschönerungsmaßnahme gedacht, bis die Stadt ein dauerhaftes Konzept erarbeitet hat. „Wir haben die Vorstellung, weil in der City nicht alle Flächen dauerhaft belegt sind, können wir diese Flächen benutzen, um mehr Aufenthaltsqualität zu schaffen und gleichzeitig diese Sitzgelegenheiten zu nutzen“, ergänzt der Baudezernent.

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Das ist die Stadt Dortmund:

  • wurde 880 erstmals schriftlich erwähnt (als 'Throtmanni')
  • hat 588.250 Einwohner (Stand: Dezember 2019) und ist damit die neuntgrößte Stadt Deutschlands
  • nach Fläche und Einwohnerzahl die größte Stadt im Ruhrgebiet
  • Sehenswürdigkeiten: Westfalenpark, Dortmunder U, Deutsches Fußballmuseum

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Wenn alle Vorschläge gesichtet sind, soll es dann erst im Frühjahr 2023 losgehen. Rybicki erklärt, wieso der Prozess so viel Zeit in Anspruch nimmt. „Die Beteiligung wird einige Wochen dauern, dann wird ausgewertet. Wenn es zu der Unterstützung der Dortmunder*innen kommt, folgt die Umsetzung im Jahr 2023 nach einer umfangreichen Ausschreibung.“

Wer nicht so lange warten kann, der darf sich schon in diesem Jahr auf mehr Grün freuen. Denn die Wiederauflage des „Gartenparadieses Reinoldikirchplatz“ ist schon in Planung. Hier toben sich die Auszubildenden des Grünflächenamtes bereits wieder aus.

Dortmund: Weitere Maßnahme wird Stadtbild verändern

Die Stadt plant jedoch nicht nur durch Bepflanzungen das äußere Erscheinungsbild von Dortmund zu verändern. Auch will sie die Fahrrad-Stellplätze aufbessern. Abstell-Anlagen mit mehr als elf Fahrradplätzen sollen demnächst mit einem Witterungsschutz ausgestattet und ebenerdig angelegt oder mit einer Rampe versehen werden.

Gleichzeitig will die Stadt die Autoparkplätz reduzieren und dafür auch auf ein innovatives Mobilitätskonzept setzen. Vor allem die Anbindung an den Öffentlichen Personennahverkehr spielt dabei eine Rolle sowie die zentrale Lage innerhalb der Stadt.

Parallel dazu sollen Wohn- oder auch Bürobauvorhaben mit öffentlicher Förderung vorgezogen werden, wenn diese zumindest 15 Prozent ihrer Angestellten Job-Tickets anbieten oder Car-Sharing-Platze einplanen. Damit möchte die Stadt noch einmal mehr Parklätze einsparen. (mbo)