Dortmund

Dortmund: Schule warnt Eltern! Fremder Mann spricht Kinder im Dunkeln an

Eine Dortmunder Schule warnt davor, dass ein fremder Mann im Dunkeln Kinder anspreche. (Symbolbild)
Eine Dortmunder Schule warnt davor, dass ein fremder Mann im Dunkeln Kinder anspreche. (Symbolbild)
Foto: imago images

Dortmund. Aufregung in Dortmund! Derzeit kursiert ein Elternbrief einer Schule in Lütgendortmund in einer lokalen Facebook-Gruppe. „Leider gibt es aktuell in Lütgendortmund mehrere Vorfälle, die besorgniserregend sind“, heißt es in dem Schreiben, das DER WESTEN vorliegt.

Dortmund: Grundschule warnt vor fremden Mann

Abends spreche ein Mann Kinder an oder entblöße sich öffentlich. Weiter soll ein Mann am Sportplatz gestanden haben. Warum er dort stand, soll er nicht genannt haben. Die Polizei wurde informiert. In der Zwischenzeit konnte der Fremde aber flüchten. Ob es ein und derselbe Mann ist, sei unklar.

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Wie die Ruhrnachrichten berichten, stammt das Schreiben tatsächlich von der Schulleiterin der Holte Grundschule in Dortmund-Lütgendortmund. Das bestätigte die Stadt gegenüber Ruhr24.

Die Polizei bestätigt auf Twitter Ermittlungen „in Fällen exhibitionistischer Handlungen und in einem Fall eines verdächtigen Ansprechen eines Kindes“. Jedoch stünden diese nicht in Zusammenhang.

In der vergangenen Woche wurden zwei Frauen Opfer exhibitionistischer Handlungen in Lütgendortmund.

Am Mittwoch (13. November) befriedigte sich ein Mann vor den Augen einer 66-Jährigen auf einem Verbindungsweg zwischen Volksgartenstraße und Limbecker Straße. Vermutlich derselbe Täter zog sich am nächsten Morgen wieder aus. Diesmal wurde eine 57-Jährige im Bereich der Limbecker Straße/ Kaubomstraße darauf aufmerksam. Aktuell fahndet die Polizei nach dem Unbekannten.

Kinder in der Dunkelheit begleiten

Die Schule rät, die Kinder in der Dunkelheit nicht alleine laufen zu lassen. „Bitte begleiten Sie in der nächsten Zeit Ihre Kinder in der Dunkelheit“, heißt es im Wortlaut.

Schule will keine Panik verbreiten

Mit dem Schreiben wolle die Schule keine Panik verbreiten, sondern Eltern darauf aufmerksam machen. Sie sollten wachsam sein. Denn: Bisher sei „noch nichts Ernstes passiert“. Und das solle schließlich auch so bleiben.

Die Polizei bittet außerdem Verdächtiges sofort an die Polizeibeamten weiterzugeben. (js)

 
 

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