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Dortmund: Pommes-Krise im Pott? Imbissbesitzer spricht Klartext: „DAS ist Quatsch“

Dortmund: Pommes-Krise im Pott? Imbissbesitzer spricht Klartext: „DAS ist Quatsch“

Dortmund: Pommes-Krise im Pott? Imbissbesitzer spricht Klartext: „DAS ist Quatsch“

Dortmund: Pommes-Krise im Pott? Imbissbesitzer spricht Klartext: „DAS ist Quatsch“

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Dortmund. 

Zu einer Currywurst gehört auch eine Portion Pommes. Das war immer schon so im Ruhrpott und soll bestenfalls auch so bleiben. Doch durch den Ukraine-Krieg kommt es zu Lieferengpässen beim Speiseöl. Und ohne Öl gibt es auch keine Pommes.

Erste Restaurants haben bereits reagiert und die beliebte Beilage von der Speisekarte genommen. Imbissbesitzer Karsten Möllers aus Dortmund kann das nicht verstehen.

Dortmund: Pommes-Krise nur „Quatsch“?

In Köln hat ein Restaurant Pommes aufgrund von Lieferschwierigkeiten beim Öl komplett von der Speisekarte genommen. Im Ruhrgebiet ist die Pommes-Krise inzwischen ebenfalls angekommen. Das Haus Oveney am Kemnader See in Bochum hat angekündigt das beliebte Kartoffel-Produkt zumindest innerhalb der Woche vorerst nicht mehr anzubieten (Hier mehr dazu).

Karsten Möllers, der seit 17 Jahren die Imbissbude „Möller’s SuperSnack“ mit seiner Frau Veronica leitet, hat dafür wenig Verständnis: „Das ist Quatsch in meinen Augen. Warum habe ich kein Öl mehr, um Pommes zu machen? Man kann darauf reagieren“, so Karsten Möllers im Gespräch mit DER WESTEN. Der 62-Jährige habe frühzeitig vorgesorgt und sich ausreichend eingedeckt. Er glaubt, dass ein anderer Grund dahintersteckt.

Dortmund: Pommes verschwinden von Speisekarten – Ist DAS der wahre Grund?

Wenn Pommes von der Speisekarte verschwinden würden, dann liege das nicht daran, dass es kein Öl mehr gebe. „Der einzige Grund ist, wenn man sagt: `Ne, sehe ich nicht ein, so viel Geld zu bezahlen.‘ Ok, wir haben auch mehr bezahlt als normal, aber das ist jetzt kein Weltuntergang. Dann mache ich die Pommes ein bisschen teurer und die Sache ist erledigt. Wenn es nicht noch teurer wird, gibt es für mich keinen Grund Pommes von der Speisekarte zu nehmen“, so die deutliche Ansage.

Für 50 Liter Speiseöl zahle der 62-Jährige inzwischen 40 Euro mehr als noch vor ein paar Wochen. Das Problem sei also viel mehr, dass der Preis für das Öl so stark angestiegen sei. Für viele Restaurantbesitzer rentiere es sich daher einfach nicht mehr Pommes anzubieten. Doch bei anderen Produkten sei es noch viel schlimmer.

Dortmund: Imbissbude schmeißt DIESES Gericht von der Karte

„Für Rindergulasch habe ich sonst immer 8/9 Euro bezahlt, jetzt wollen die 19,99 Euro für das Kilo. Und das ist in meinen Augen eine Sache, die überhaupt nicht geht. Und deshalb mache ich Rindergulasch bei mir nicht mehr, weil einfach der Wareneinsatz zu hoch ist“, erklärt Karsten Möller.

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Bislang habe er noch nicht an der Preisschraube für seine Gerichte gedreht. Bei den Pommes habe er stattdessen einen anderen Trick angewandt: „Ich mache normalerweise immer richtig gute Portionen, die sind im Moment ein bisschen eingeschränkt. Aber da sagt kein Mensch was zu. So kann man das ja auch machen und den Preis trotzdem so lassen.“ In seiner Imbissbude gibt es nur eine Größe und die kostete bislang immer 2 Euro. Doch bald müsse auch er den unangenehmen Schritt gehen und die Preise erhöhen.

Dortmund: Imbissbesitzer offen: „Das ist meine größte Angst“

„Nach Ostern werden sich die Preise ändern. Dann wird die Portion Pommes nicht mehr 2 Euro, sondern 2,50 Euro kosten. Fleisch wird um ca. einen Euro teurer und belegte Brötchen um 50 Cent“, so Karsten Möller. Eine Maßnahme, die der Dortmunder so lange wie möglich hinausgezögert habe.

„Meine größte Angst ist, dass es den Kunden zu teuer wird. Manche sehen das nicht so eng, aber es gibt auch welche, die jetzt ihre Schnitten zuhause schmieren und keine Brötchen mehr holen, obwohl ich die Preise noch nicht abgehoben habe. Ich denke, das kann durchaus passieren, dass die Leute dann nicht mehr so kommen wie jetzt“, fürchtet er.

Doch der Imbissbesitzer hofft, dass seine Kundschaft Verständnis zeigt und weiterhin seine kleine Bude besucht. Ab Montag (11. April) verabschiede er sich jedoch erstmal für zehn Tage in den Urlaub. Auch der Imbiss bleibe solange dicht.