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Dortmund: Polizei startet drastische Maßnahmen in Innenstadt – „So ein Verhalten nicht tolerieren“

Gewahrsam? Festnahme? Was diese Polizei-Begriffe wirklich bedeuten

Dortmund. 

Die Polizei bemerkt in der Innenstadt von Dortmund eine Häufung von Straftaten, vorneweg Diebstähle und Körperverletzungen.

Vor allem Jugendliche geraten immer öfter ins Visier der Beamten. Dagegen will die Polizei Dortmund jetzt etwas Drastisches unternehmen.

Polizei Dortmund startet strategische Fahndung – DARAUF musst du dich einstellen

Der Polizeipräsident Gregor Lange hat für Dortmund härtere Maßnahmen angekündigt. Er will jetzt, dass die Polizisten an mehreren Orten in der Innenstadt nach möglichen Tätern Ausschau halten. Ab dem 1. April, zunächst für 28 Tage, werden vermehrt Beamte innerhalb des Wallrings und des Dortmunder U eingesetzt.

Auch ein kleinerer Abschnitt der Bornstraße und anliegende Nebenstraßen des Wallrings werden stringent kontrolliert. Die Polizisten werden auch „ohne konkreten Verdacht“ Personen befragen sowie deren Taschen oder Fahrzeuge begutachten. Darauf müssen sich die Besucher der Stadt und die Anwohner nun gefasst machen.

Polizei Dortmund erklärt die harten Maßnahmen – „Klares Signal senden“

Wie die Polizei in einem Presseschreiben mitteilt, seien mit dem Wegfall der meisten Corona-Maßnahmen auch mit mehr flanierenden Besuchern in der Innenstadt zu rechnen. Und wo viele Menschen ausgehen, gibt es bekanntlich auch mehr Missetäter.

„Nach einer langen Zeit der Einschränkungen freuen wir uns alle auf die wieder erlangte Freiheit. Wir werden alles daransetzen, dass diese herbeigesehnte Normalität nicht von Straftätern ausgenutzt wird“, sagt Gregor Lange.

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„Wir werden so ein Verhalten nicht tolerieren.“ Daher auch die „strategische Fahndung (…), um all denen ein klares Signal zu senden, die hier Straftaten begehen wollen.“ (mbo)